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Tiger Woods: Auszeit nach Crash-Drama

Tiger Woods legt nach dramatischem Crash und DUI-Verhaftung eine Pause ein. Die Golfwelt bangt – alle Hintergründe hier.

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1. April 2026 · 5 Min. Lesezeit
Tiger Woods: Auszeit nach Crash-Drama

Paukenschlag in der Golfwelt: Tiger Woods, die lebende Legende mit 15 Major-Titeln, zieht sich vorerst vom Grün zurück. Das Statement vom Dienstagabend, dem 31. März 2026, kam wenig überraschend, aber mit der Wucht eines Drives aus dem Rough. Nur vier Tage nach seiner Festnahme wegen Verdachts auf DUI (Driving Under Influence) und der Weigerung, sich einem Test zu unterziehen – all das nach einem heftigen Rollover-Crash in Florida – kündigt der 50-Jährige an: Er braucht eine Auszeit, um sich behandeln zu lassen und seine Gesundheit an erste Stelle zu rücken. Die Golf-Community hält den Atem an.

Tigers Statement und der Ernst der Lage

„Ich kenne und verstehe den Ernst der Situation, in der ich mich heute befinde“, so Woods in einer Erklärung auf seinen Social-Media-Kanälen. Es ist die Ansage eines Mannes, der weiß, dass es hier nicht um Birdies oder Bogeys geht, sondern um weitaus mehr. „Ich ziehe mich für eine gewisse Zeit zurück, um mich behandeln zu lassen und mich auf meine Gesundheit zu konzentrieren. Das ist notwendig, um mein Wohlbefinden zu priorisieren und auf eine dauerhafte Genesung hinzuarbeiten.“ Er verspricht, sich die nötige Zeit zu nehmen, um „persönlich und beruflich an einen gesünderen, stärkeren und fokussierteren Ort zurückzukehren.“ Ein Appell an Verständnis und Privatsphäre, den wir als DELOFTED-Crew nur unterstreichen können.

Nur Stunden vor dieser Ansage hatte Woods über seinen Anwalt Douglas Duncan in Stuart, Florida, ein „Not Guilty“-Plea zu den Anklagen wegen Ordnungswidrigkeit (DUI mit Sachschaden und Verweigerung eines Tests) eingereicht. Die mündliche Verhandlung, die für den 23. April angesetzt war, hat er sich gespart und fordert direkt eine Jury. Wer erinnert sich: Douglas Duncan war auch 2017 am Start, als Woods schon einmal wegen DUI verhaftet wurde. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt…

Der Unfall, die Details und die Drogen-Frage

Das Drama begann am Freitag, den 27. März 2026, nahe Woods’ Zuhause auf Jupiter Island, Florida. Laut dem Bericht des Martin County Sheriff’s Departments, der erst am Dienstagabend veröffentlicht wurde, war Woods in seinem SUV unterwegs, als er angeblich auf sein Handy schaute und den Radiosender wechselte. Zack, schon übersah er einen langsamer werdenden Truck. Sein Range Rover geriet von der Straße, überschlug sich mehrmals und blieb auf der Seite liegen. Tiger konnte sich nur durchs Beifahrerfenster befreien.

Die Beamten, allen voran Deputy Tatiana Levenar, fanden Woods „stark schwitzend“ und seine Bewegungen „lethargisch und langsam“. Bei der Befragung hatte er laut Affidavit „stark erweiterte, glasige Pupillen“. Obwohl ein Alkoholtest negativ ausfiel, verweigerte Woods Blut- und Urinproben. Auf die Frage nach verschreibungspflichtigen Medikamenten gab er an, „ein paar“ genommen zu haben – am Morgen des Unfalls. Und dann der Paukenschlag: Zwei Hydrocodon-Tabletten wurden in seiner linken Hosentasche gefunden. Hydrocodon, Golfer, das ist genau der Wirkstoff, der schon 2017 in seinem System nachgewiesen wurde. Während der Nüchternheitstests, die er – auf dem Stoßfänger eines Polizeiwagens sitzend – absolvieren sollte, wurde Woods als fahruntüchtig eingestuft. Klar, bei sieben Rückenoperationen und über 20 Eingriffen am rechten Bein (Folgen des Crashs von 2021) sind solche Tests ohnehin eine Herausforderung.

Masters-Traum geplatzt und Golf-Zukunft?

Die Nachricht ist bitter, besonders mit Blick auf die Masters, die schon nächste Woche, ab dem 10. April 2026, in Augusta starten sollten. Woods, der im Juli 2024 bei den Open Championship das letzte Mal auf der PGA Tour am Start war und den Cut verpasste, hatte eigentlich ein Comeback in Augusta geplant – trotz einer siebten Rücken-OP im Oktober 2025 und einer Achillessehnen-OP. Fünfmal hat er sich dort schon den Sieg geholt, aber diesmal wird er nicht abschlagen.

Augusta-Chairman Fred Ridley ließ bereits verlauten: „Augusta National Golf Club und das Masters Tournament unterstützen Tiger Woods voll und ganz dabei, sich auf sein Wohlbefinden zu konzentrieren. Obwohl Tiger nächste Woche nicht persönlich dabei sein wird, wird seine Präsenz hier in Augusta zu spüren sein.“ Woods sollte eigentlich am Champions Dinner am 7. April teilnehmen und bei der Eröffnung von „The Patch“, einem von ihm designten Kurzplatz, am Start sein. Das alles fällt nun aus.

Trotz der Verletzungspausen war Woods in den letzten Jahren immer am Ball, wenn es um die Geschicke der PGA Tour ging. Er ist Chairman des Future Competition Committee und ein Player Director in wichtigen Boards. Die PGA Tour und CEO Brian Rolapp versicherten Tiger ihre volle Unterstützung. Und hey, erst letzte Woche war er noch bei den TGL-Finals mit Jupiter Links dabei – nur drei Tage vor dem Crash. Das zeigt, wie sehr Golf noch in ihm steckt, auch wenn der Körper und das Leben ihm immer wieder Steine in den Weg legen.

Tigers Schatten der Vergangenheit

Es ist nicht das erste Mal, dass Tiger in so einer Situation steckt. Die Parallelen zum Jahr 2017 sind unübersehbar. Damals wurde er schlafend am Steuer gefunden, sein Auto beschädigt. Er gab an, einen schlechten Mix aus Schmerzmitteln genommen zu haben, bekannte sich später des rücksichtslosen Fahrens schuldig und absolvierte ein Therapieprogramm.

Und dann war da natürlich noch der verheerende Crash im Februar 2021. Sein SUV überschlug sich mehrfach, er wurde eingeklemmt. Schwere Beinverletzungen, offene Brüche, Stäbe, Schrauben, Platten – eine echte Materialschlacht. Drei Wochen Krankenhausaufenthalt. Später kam raus: Er war zwischen 84 und 87 mph unterwegs, in einer 45 mph Zone. Diese körperlichen Narben sind bis heute präsent und spielen in der aktuellen Situation sicherlich eine Rolle.

Die Reaktionen: Zwischen Support und Schweigen

Die Twitter-Welt, sonst so schnell mit Meinungen und Takes, hielt sich diesmal überraschend bedeckt. Die offiziellen Kanäle wie @PGATOURComms und @TheMasters posteten natürlich Statements des vollen Supports, auch CEO Brian Rolapp äußerte sich. Doch von aktiven Pros oder ihren Caddies? Fehlanzeige. Kein einziger Tweet, kein öffentlicher Gruß. Vielleicht ein Zeichen des Respekts vor der Privatsphäre, die Tiger gefordert hat, vielleicht aber auch eine ungesagte Message, die sich im Schweigen verbirgt.

So bleibt die Golfwelt in gespannter Erwartung. Das sportliche Drama weicht dem persönlichen. Wir hoffen, dass Tiger Woods die Zeit findet, sich wirklich zu erholen und in jeder Hinsicht wieder auf die Beine zu kommen. Unsere Gedanken sind bei ihm und seiner Familie.

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