
Was für ein Brett, das das Omega European Masters 2026 uns um die Ohren gehauen hat – Thriston Lawrence holt sich den Titel und schreibt damit Geschichte! Es war nicht nur ein Sieg, sondern eine regelrechte Machtdemonstration des Südafrikaners, der sich in einem nervenaufreibenden Playoff durchsetzte. Während die Taschen der Pros prall gefüllt wurden, stand vor allem die pure Dramatik im Vordergrund dieses DP World Tour Events, das erneut zeigte, wie eng Top-Golf sein kann.
Der Kurs in Crans-sur-Sierre war einmal mehr Schauplatz für Hochspannung bis zum letzten Schwung. Lawrence, der ja schon ein alter Hase auf diesem Grün ist, zeigte sich unbeeindruckt vom Druck und verteidigte seinen Titel. Das ist nicht nur ein weiterer Eintrag in seine Vita, sondern gleicht die Legende Seve Ballesteros, der ebenfalls dreimal bei diesem Turnier triumphierte.
THRISTON LAWRENCE DOES IT AGAIN 🏆🇿🇦 After FOUR play-off holes, Lawrence is a three-time winner of the Omega European Masters. #OEM2026

Drama bis zum letzten Putt
Dabei hing alles an einem seidenen Faden, besonders für Paul Casey. Der Routinier hatte den Sieg quasi schon in der Hand, brauchte am 18. Loch nur ein Par, um den Deckel draufzumachen. Doch Golf ist eben Golf: Sein Annäherungsschlag kam zu kurz, er kassierte ein Bogey und die Tür für ein Playoff stand sperrangelweit offen. Herzschlagfinale war da noch untertrieben, es war pure Gänsehaut.
Der Champ schlägt zurück
Lawrence ließ sich diese Chance nicht nehmen. Nach einer überragenden Finalrunde von 62 Schlägen – ja, 62! – ging es in die Verlängerung. Über vier Playoff-Löcher lieferte er sich einen epischen Kampf mit Casey, bis er am vierten Extraloch den entscheidenden Birdie spielte. Das ist sein sechster Sieg auf der DP World Tour und der dritte allein beim Omega European Masters. Richtig stark, der Typ!
Für die Spieler ging es dabei nicht nur um Ruhm und Ehre, sondern auch um einen fetten Batzen Preisgeld auf der DP World Tour, der die Nervosität nochmal in neue Sphären trieb. Wer jetzt genau wie viel von dem Kuchen abbekommen hat, ist zwar noch nicht bis ins letzte Detail bekannt, aber eines ist klar: Bei solch einer Leistung sind die Profis mehr als nur gut am Start.


