
Die Schweizer Alpen erleben ein österreichisches Golf-Doppelpack der Extraklasse: Maximilian Steinlechner und Bernd Wiesberger zeigen beim Omega European Masters auf der DP World Tour, was eine Harke ist und wie man ein Golf-Turnier aufmischt. Besonders am „Moving Day“ drehten die beiden richtig auf und sorgen für ordentlich Dramatik auf dem Grün.
Steinlechner, der schon nach der zweiten Runde mit 134 Schlägen (-6) richtig gut am Start war, legte am Samstag eine Hammer-Runde aufs Parkett. Mit einem fehlerfreien Auftritt spielte er sich bis auf 13 unter Par für das Turnier und war zwischenzeitlich sogar geteilter Leader. Dieser Lauf ist richtig stark und zeigt, dass er im hochklassigen Feld ganz oben mitspielen kann.
Steinlechner: Bogey-freie Zone im Hochgebirge
Seine Performance am Moving Day war schlichtweg sensationell: Bogey-frei und mit etlichen Birdies – darunter ein richtig starkes auf Loch 14, das ihn auf sechs unter Par für den Tag katapultierte. Von seinen Runden 66 und 68 (nach den ersten beiden Tagen) ist Steinlechner in bestechender Form, und das mitten in den Schweizer Bergen. Er ist jetzt nur noch zwei Schläge hinter der Spitze.
Wiesberger im Attacke-Modus
Auch Bernd Wiesberger hatte den Turbo gezündet. Nach seinen ersten beiden Runden mit 69 und 68 Schlägen (insgesamt 137, also drei unter Par) lag noch einiges an Boden gutzumachen. Aber der Österreicher wäre nicht der Routinier, den wir kennen, wenn er nicht einen Move hätte: Eine unglaubliche 63er-Runde (-7) am Moving Day ließ ihn sage und schreibe 50 Plätze auf dem Leaderboard nach oben klettern! Das ist mal ein Statement.



