
Mama-Power für Team USA: Alison Lee schreibt Solheim Cup-Geschichte!
Alison Lee holt sich nicht nur einen der begehrten Plätze im US-Team für den Solheim Cup 2026, sondern schreibt damit auch gleich ein dickes Stück Geschichte: Sie ist die erste amerikanische Mutter seit Juli Inkster im Jahr 2011, die sich nach einer Geburt automatisch für das Team qualifiziert hat. Ein Comeback, das den Golfsport emotional auf Links dreht und zeigt, dass Familie und Weltklasse-Leistung kein Widerspruch sein müssen.
Diese Hammer-Leistung ist umso beeindruckender, da Lee einen Großteil des Qualifikationszeitraums wegen ihrer Babypause verpasst hat. Trotzdem lieferte sie in dieser Saison drei Top-Fünf-Ergebnisse ab, darunter auch bei der KPMG Women’s PGA Championship 2026. Ihr Platz im Team sicherte sie sich schließlich über die Weltrangliste, wo sie zu diesem Zeitpunkt auf Platz 57 stand – ein richtig starker Endspurt mit späten Top-15-Platzierungen hat ihr dabei geholfen.
Ein Team, eine Mission
Damit ist Lee nicht nur die einzige Mutter in den diesjährigen Solheim Cup-Kadern, sondern auch die einzige Spielerin im US-Team, die bereits 2015 dabei war, als die Amerikaner das letzte Mal in Europa triumphieren konnten. Für die 31-Jährige ist es die dritte Teilnahme an diesem epischen Event. Ihr Weg zurück aufs Grün nach der Geburt ihres Sohnes Levi war ein echter Marathon, der sie buchstäblich rund um den Globus führte, um sich ihren Platz zu erkämpfen. Die Dramatik ist greifbar.
Cromvoirt ruft
Der Kampf um die Trophäe wird vom 11. bis 13. September 2026 im Bernardus Golf in Cromvoirt, Niederlande, ausgetragen. Mit Alison Lee am Start hat das US-Team nicht nur eine Top-Spielerin gewonnen, sondern auch eine Story, die inspiriert und zeigt, dass Leidenschaft keine Pausen kennt – selbst wenn ein kleines Baby das Leben auf den Kopf stellt. Es läuft bei ihr!



