
Leute, aufgepasst! Adam Scott, die lebende Legende, steht kurz davor, seinen 100. Major-Start bei der diesjährigen PGA Championship hinzulegen. Und als ob das nicht schon krass genug wäre: Es ist sein 99. Major in Folge! Der Mann will aber nicht nur die Rekordbücher füllen, sondern zeigt, dass er noch lange nicht fertig ist.
Der 45-jährige Aussie, der 2000 beim British Open noch den Cut verpasste, legte dann 2001 eine 47. Platzierung beim British Open hin – und hat seitdem kein einziges Major mehr ausgelassen! Eine richtige Hammer-Serie, die ihresgleichen sucht.
Scott selbst? Der nimmt das Ganze erstaunlich gelassen. "Mein Kopf sagt mir immer noch, dass ich diese Dinger gewinnen und auch konkurrenzfähig sein sollte. Vielleicht sehe ich es deshalb nicht so sehr als Leistung", so der Maestro über seine Serie und den 100. Major-Start. Ein Schulterklopfen gibt's trotzdem, aber sein ultimatives Ziel ist klar: "Ich würde immer noch gerne gewinnen." Das ist die Mentalität eines Champions!
Aktuell auf Platz 43 der Weltrangliste und mit seinem einzigen Major-Triumph beim Masters 2013 in der Tasche, braucht Scott jetzt einen Platz unter den Top 60 nach dem Major-Showdown in Aronimink. Nur so kann er sich für die US Open qualifizieren und seine kranke Serie von 100 aufeinanderfolgenden Majors aufrechterhalten. Da geht's um richtig viel! Übrigens: Nur Legende Jack Nicklaus war noch ausdauernder, mit unfassbaren 146 aufeinanderfolgenden Major-Starts von den Masters 1962 bis zu den US Open 1998. Da sieht man mal, in welcher Liga Scott spielt.
"Ich weiß nicht, was ich davon halten soll", gibt Scott zu. "Ein Teil von mir will noch nicht der Typ sein, bei dem sich alles um andere Dinge dreht als ums Events gewinnen. Ich würde lieber ein paar Sachen gewinnen und dann feiern wir den Sieg bei den US Open, anstatt nur dabei zu sein." Klartext vom Aussie! Er gibt zu, dass auch Glück eine Rolle spielt, aber vor allem hat er sich mit Top-Beratern umgeben. Die haben ihn physisch und im Training so fit gehalten, dass er quasi verletzungsfrei durchstarten konnte. Keine Zipperlein, keine Wehwehchen, die ihn daran hindern, diese Woche abzuschlagen. Läuft bei ihm!
Letzte Woche in Doral? Da lieferte Scott sein erstes bogeyfreies Wochenende seit 2007 ab und holte sich den vierten Platz – sein Saison-Bestwert, den er schon im Februar in Riviera erreicht hatte. Richtig stark, diese Formkurve!
"Um ein Major zu gewinnen, muss ich vier Tage abliefern, nicht nur ein Wochenende, bei dem ich von hinten komme", analysiert Scott knallhart. Er spürt, dass sein Game da ist, tut alles, um in Top-Form zu sein. "Ich will dieses Selbstvertrauen mitnehmen und hoffentlich mit voller Power bei der US PGA ankommen. Vier gute Tage, und man weiß einfach nie!" Die Dramatik ist spürbar.
Sein letzter von 14 PGA Tour-Siegen datiert zwar von 2020 in Riviera, und sein erster Profi-Sieg war 2001 bei der Alfred Dunhill Championship in Südafrika. Aber hey, das ist Golfgeschichte, die zählt!
"Danke, Tiger!" – Die Inspiration der Legenden
Ein Vierteljahrhundert später schiebt Scott die dicken Props an keinen Geringeren als 15-fachen Major-Sieger Tiger Woods. "Ich glaube, das Wichtigste ist, dass ich als Kind wahrscheinlich höhere Ziele hatte, als vielleicht möglich gewesen wäre. Danke, Tiger!", grinst Scott. "Ich bin noch lange nicht zufrieden und würde es hassen, meine Karriere unzufrieden zu beenden. Ich habe schon viel Gutes geliefert, aber ich spüre, dass noch etwas Großes in mir steckt. Es lohnt sich, dafür zu kämpfen." Das ist die Einstellung, Leute!
Auch Mama Scott kriegt ihren Anteil am Ruhm. "Meine Mama hat mir alles in Maßen beigebracht. Ich weiß nicht, ob das für den Spitzensport optimal ist, aber für die Langlebigkeit definitiv. Vielleicht hat mich diese Philosophie am Laufen gehalten", philosophiert er. Aber keine Sorge, das ist kein Schönwetter-Golfer: "Ich arbeite hart. Aber ich liebe es auch! Ich liebe es im Gym zu sein, ich liebe es auf dem Golfplatz. Es fühlt sich nicht wie harte Arbeit an, auch wenn ich da einige Stunden reinstecke." So muss das!
Ob sein Bestes noch kommt? Scott ist sich sicher: "Ich denke, das ist es, wirklich." Klingt verrückt, oder? Aber er meint es ernst: "Alles in allem, an einem guten Putting-Tag, ist mein Golfspiel vom Abschlag bis zum Grün und mein Kurzspiel besser als je zuvor." Er fühlt, dass sein Spiel auf einem Top-Niveau ist. Jetzt muss er nur noch "die Decke ein bisschen öffnen und da hingehen." Wir sind gespannt, Adam! Die DELOFTED-Crew drückt dir die Daumen!


