
Es brodelt weiter im Golf-Zirkus! Der Disput zwischen Jon Rahm und der DP World Tour nimmt kein Ende und könnte jetzt wirklich weitreichende Folgen haben. Ryder Cup-Veteran Justin Rose meldet sich zu Wort – und seine Ansage hat es in sich: Er sieht die Teilnahme des Spaniers am kommenden Ryder Cup in Gefahr.
Rahm steht aktuell vor einem Berg von Strafen, der die £2 Millionen-Marke (rund 2,3 Millionen Euro) sprengt, weil er bei LIV Golf am Start war, ohne die Freigabe der DP World Tour einzuholen. Klar, dass Rahm diesen Strafen nicht einfach so zustimmt und in Berufung gegangen ist. Doch die Fronten scheinen verhärtet.
Die rote Linie ist gezogen
Justin Rose, selbst ein langjähriger Spieler und Ryder Cup-Held, spricht Klartext: Es sei "absolut machbar", dass Rahm 2027 nicht für Europa auflaufen kann. Er betont, dass die DP World Tour eine klare "Linie in den Sand gezogen" hat. Rose verteidigt die Tour: Wenn Spieler bei Events antreten, die direkt mit den Tour-Terminen kollidieren, schwächen sie die ganze Organisation. Er kennt das Spiel, schließlich habe er selbst schon ähnliche Sanktionen kassiert. Für ihn ist die Strategie der Tour "vernünftig", um die eigene Stärke zu erhalten.
Hoffnung auf eine Einigung?
Trotz allem Drama hofft Rose, dass Jon Rahm und die DP World Tour noch einen Weg finden, sich zu einigen. Andere Spieler haben es ja vorgemacht: Strafen zahlen oder zusätzlich bei DP World Tour Events antreten – so ließen sich schon einige Querelen aus der Welt schaffen. Doch die Realität ist knallhart: Wenn keine Lösung herbeigeführt wird, könnte Rahm beim nächsten Ryder Cup nur zusehen. Das wäre ein herber Schlag für Team Europa, Leute!


