
Rory McIlroy hat auf dem Grün des Truist Championship am Donnerstag mal wieder gezeigt, dass auch Superstars manchmal knifflige Tage erleben. Was da abging, war fast schon historisch – denn der Nordire stand kurz davor, eine ganze Runde ohne einen einzigen Birdie zu beenden. Ein seltenes Kunststück, das selbst bei den Pros kaum vorkommt und für jede Menge Gesprächsstoff sorgte.
Der Kampf gegen das Birdie-Vakuum
Stellt euch das mal vor: 17 Pars auf der Scorekarte! Rorys Driving war, wie gewohnt, richtig stark. Der Ball landete meistens da, wo er hingehörte. Doch wenn es ans Putten ging, da wollte der Ball einfach nicht ins Loch. Birdie-Chancen auf der 12 und 13? Fehlanzeige. McIlroy selbst meinte, es lag am falschen Lesen der Grüns, mal zu viel, mal zu wenig.
Es lief einfach nicht, bis zum letzten Loch. Auf der 18 dann der erlösende Birdie-Putt, der ihm eine 1-unter 70 (one-under 70) bescherte und ihn haarscharf an dieser "Nicht-Birdie-Runde" vorbeischrammen ließ. Die Erleichterung war greifbar, aber das Highlight kam erst danach.
Fleetwoods freche Ansage
Direkt nach dem Putt kam Kumpel Tommy Fleetwood mit der wohl witzigsten Ansage des Tages um die Ecke: "Den hätte ich mit Absicht daneben geschoben!" Und als ob das nicht genug wäre, legte er nach: "Du hättest den mit Absicht verfehlen können!" McIlroy konnte sich nur noch erinnern, dass er seit Ewigkeiten keine PGA Tour-Runde ohne Birdie mehr gespielt hatte. Und seine Reaktion auf die zähe Runde? "Ich war nicht frustriert, ich habe gute Putts geschlagen. Manche Tage wollen sie einfach nicht rein." Klassischer Golfer-Humor, der zeigt: Auch die Besten nehmen sich selbst nicht zu ernst.


