
Mansell dreht völlig auf: Vom Cut-Banger zum Rekordhalter in Doonbeg
Was für eine Vorstellung, die Richard Mansell bei der Amgen Irish Open 2026 hingelegt hat! Nachdem sein erster Tag eher einem Albtraum auf dem Links-Grün glich und er mit einer 76 (+6) im Clubhaus saß, schien der Cut ein ferner Traum. Doch Mansell bewies Nerven aus Stahl und lieferte eine Runde ab, die in die Geschichtsbücher dieses Turniers eingeht.
Wind, Frust und die Hammer-Antwort
Doonbeg an der irischen Küste zeigte sich am Donnerstag von seiner berüchtigten Seite: Böen bis zu 60 km/h peitschten über die Spielbahnen und ließen selbst unbewegte Bälle tanzen – einmal flog sogar einer vom Grün. Unter diesen Bedingungen eine solide Runde abzuliefern, glich einer echten Meisterleistung. Mansell hatte damit sichtbar zu kämpfen. Aber am Freitag? Da drehte er völlig auf, notierte eine unfassbare 63 (-7) und brach damit den Platzrekord! Ein Comeback, das man so nur selten erlebt.
Die 63 war nicht nur eine Hammer-Runde, sie brachte ihn auch wieder unter Par und sicherte ihm den Sprung über den Cut. Nicht nur das: Die DP World Tour hat angekündigt, dass Mansell, falls seine 63 bis zum Ende des Turniers die niedrigste Runde bleibt, einen Bonus von 30.000 US-Dollar von Nexo kassiert. Was für eine Belohnung für so eine Aufholjagd! Dieses Ding ist noch lange nicht durch, Golfer. Es bleibt spannend, ob Mansell seinen Platzrekord auch bis zum Sonntag verteidigen kann.


