
Autsch, das tut weh! Für Pierceson Coody ist der Traum vom Masters in Augusta in diesem Jahr wohl geplatzt. Der 26-jährige US-Profi musste sich aus der Texas Children's Houston Open zurückziehen – ein fieses Rückenleiden macht ihm einen Strich durch die Rechnung und raubt ihm die wohl letzte realistische Chance auf eine Masters-Einladung.
Dabei fing die Woche in Houston gar nicht schlecht an: Coody legte am Donnerstag eine Par-Runde (70 Schläge) aufs Gruen. Doch vor der zweiten Runde am Freitag war Schluss. Und genau das ist so bitter, liebe Golfer: Die Houston Open war der letzte Call für alle Spieler außerhalb der Top 50 des Official World Golf Rankings (OWGR), sich via Weltrangliste ein Ticket für Augusta zu sichern. Und Pierceson? Der war vor dem Turnier auf Platz 51 – nur einen einzigen Spot entfernt vom großen Ziel.
Familiengeschichte im Fokus
Denn Pierceson stand kurz davor, Geschichte zu schreiben. Er hätte der erste Enkel eines Masters-Champions sein können, der selbst im ehrwürdigen Augusta National abschlägt. Sein Opa, Charles Coody, holte sich den Sieg beim Masters im Jahr 1971. Die familiäre Verbindung ist tief: Pierceson und sein Zwillingsbruder Parker waren als Kids schon oft beim Par-3 Contest in Augusta dabei – als Gäste ihres berühmten Großvaters. Jetzt rückt dieser Traum in weite Ferne.
Ein letzter Strohhalm?
Klar, die Theorie sagt: Es gibt noch eine Mini-Chance. Wer nächste Woche die Valero Texas Open gewinnt, schnappt sich das allerletzte Masters-Ticket. Aber mit einem lädierten Rücken dort am Start zu sein und dann auch noch den Sieg zu holen? Das scheint unter diesen Umständen ziemlich unwahrscheinlich, Leute. Dabei lief die Saison für Coody bisher richtig stark: Er hat bereits $1,6 Millionen eingespielt, einen geteilten zweiten Platz bei der Farmers Insurance Open gefeiert und sechs Cuts in Folge geschafft. Ein echtes Drama für den jungen Golf-Profi!


