
Die PGA Tour lässt die Muskeln spielen und schiebt den LIV-Stars einen dicken Riegel vor die erhoffte Rückkehr: Commissioner Brian Rolapp hat klargestellt, dass es kein spezielles "Returning Member"-Programm für Jon Rahm, Bryson DeChambeau, Tyrrell Hatton und Co. geben wird. Wer dachte, es gibt einen Easy Pass zurück in die Liga, wird knallhart ausgebremst.
Rolapp macht keine halben Sachen und spricht von "Rechenschaftspflicht" und "Disziplin". Wer auf der Tour spielen will, muss sich die Spielberechtigung verdienen und die Regeln befolgen. Brooks Koepka durfte Anfang 2026 noch über so einen Weg zurück, aber diese Ausnahme wird jetzt nicht mehr als generelle Policy für andere LIV-Namen gelten.
Neue Spielregeln ab 2028
Die Tour bereitet sich auf ein neues Zwei-Stufen-Modell für 2028 vor: eine Top-Liga namens Championship Series und die Challenger Series darunter. Aufstieg und Abstieg werden durch neue Eligibility-Regeln gesteuert. Wer in der Challenger Series unter den top 20 landet oder mehrere Events gewinnt, hat eine Chance nach oben.
Selbst Major-Gewinner und The Players Champions erhalten zukünftig kürzere Elite-Exemptions – in der Regel nur noch zwei Jahre statt der früheren fünf. Während LIV Golf erst letzte Woche den Chapter 11-Bankrott in New Jersey angemeldet hat, deutet die PGA Tour damit knallhart an: Der Weg zurück ins Rampenlicht wird steinig, auch wenn die Tür nicht komplett zu ist. Die DP World Tour wird jetzt als wahrscheinlichster Brückenweg ins Elite-Golf gehandelt, aber auch dort könnten die Wege enger werden.


