
Rory McIlroy macht mobil für die DP World Tour und fordert ein klares Signal: Europäische Top-Spieler gehören direkt in die Championship Series der neuen PGA Tour Struktur ab 2028, statt auf ein vermeintliches Abstellgleis verfrachtet zu werden. Der Nordire sieht in einem erzwungenen Wechsel zur Challenger Series keinen Aufstieg, sondern einen klaren Rückschritt.
Das Herzstück der Diskussion ist das neue Zwei-Stufen-System der PGA Tour, das ab 2028 an den Start geht. Es sieht eine Championship Series für die Elite und eine Challenger Series vor, zwischen denen Spieler je nach Performance rotieren. Aktuell sichern sich die Top 10 der Race to Dubai, die nicht anderweitig qualifiziert sind, eine PGA Tour Card – doch für das neue Modell sind die genauen Zugänge noch heiss umstritten.
Challenger Series? Für McIlroy ein Downgrade
Für McIlroy ist die Gleichsetzung der Challenger Series mit einem Karriere-Sprung ein glattes Eigentor. Ein Wechsel von der etablierten DP World Tour in die zweite Liga der PGA Tour? Das sei, so McIlroy, ein klarer "lateral move", bestenfalls ein Stillstand, aber ganz sicher kein Schritt nach vorn für die ambitionierten Golfer vom alten Kontinent. Die entscheidende Frage sei, wie viele direkte Tickets in die Championship Series die DP World Tour tatsächlich bekommt.
Was auf dem Spiel steht
Die Auswirkungen für europäische Golfer könnten massiv sein. Sollten die finalen Vereinbarungen zu wenige direkte Championship Series Cards vorsehen, droht zahlreichen Top-Spielern der DP World Tour der Zwangsumzug in eine US-amerikanische zweite Liga. Immerhin: PGA Tour Commissioner Brian Rolapp lässt durchblicken, dass er kein Szenario sieht, in dem es keine Championship Series Karten für DP World Tour Spieler geben wird. Doch das ist McIlroy noch zu vage. Es geht um die sportliche Zukunft einer ganzen Tour.


