
Mick Doran, eine echte Caddie-Ikone der DP World Tour, hängt nach fast 40 Jahren das Bag an den Nagel. Sein Abschied beim Riyadh Turnier in Saudi-Arabien, wo er noch einmal an der Seite von Eddie Pepperell am Start ist, markiert das Ende einer Ära. Für viele Golfer ist klar: Hier geht nicht nur ein Caddie, hier geht ein Stück Tour-Geschichte.
Doran’s Reise startete Ende der 80er-Jahre, und von seiner Original-Truppe von sechs Jungs caddien heute immer noch vier – einfach unglaublich! Er hat mit Legenden wie Sandy Lyle und Mark James zusammengearbeitet, und war 1995 am Bag, als Costantino Rocca bei The Open in St Andrews diesen Wahnsinns-Putt aus 100 Fuß (ca. 30,48 Meter) lochte, um ein Playoff gegen John Daly zu erzwingen. Auch bei Tiger Woods' erstem Masters-Triumph 1997 war Doran als Caddie für Rocca dabei – ein echter Karriere-Meilenstein.
Ein Leben am Bag: Von Rocca bis Ryder Cup
Aber nicht nur Rocca profitierte von Doran’s Expertise. Er trug das Bag für etliche Ryder Cup-Kaliber wie Bernhard Langer, David Howell und Colin Montgomerie. Mit Howell war er sogar beim siegreichen Ryder Cup 2006 am K Club am Start. Seine wohl erfolgreichste jüngere Phase erlebte er mit Eddie Pepperell, wo er sich 2018 gleich zwei Mal den Sieg holte: beim CommercialBank Qatar Masters und den Betfred British Masters. Da ging es richtig zur Sache auf dem Grün!
Der Abschied und ein Neubeginn
Gerade in den letzten Jahren lief es für Pepperell nicht immer rund, doch das Turnier in Riyadh, das sich als richtig starker DP World Tour-Austragungsort etabliert hat, könnte der Push für sein Comeback sein. Doran’s Abschied wird so zu einem symbolischen Moment des Staffelwechsels. Ein Mann geht, der über Jahrzehnte bewiesen hat, dass ein guter Caddie mehr ist als nur ein Bag-Träger.


