
Einige Golfer fragen sich vielleicht, wo Rory McIlroy in dieser Saison eigentlich steckt. Nur 5 Starts bisher, dazu ein Rückzug wegen Verletzung – das ist für einen Top-Spieler wie ihn 2026 ungewöhnlich. Doch nach seinem jüngsten Triumph beim Masters in Augusta National meldet sich der Champion jetzt zurück und hat eine klare Botschaft an alle, die seine Turnierplanung kritisieren.
Rory, der Sechs-Major-Sieger, hat auf SiriusXM PGA Tour Radio ordentlich auf den Tisch gehauen. Er sieht seine selektive Planung nicht als Faulheit, sondern als bewusste Strategie. Und dabei nimmt er keinen Geringeren als den GOAT persönlich als Vorbild: Tiger Woods. "Was Scottie und ich im Moment machen, ist kein bisschen anders", so McIlroy, der damit auch Scottie Scheffler in Schutz nimmt, der ebenfalls seine Starts mit Bedacht wählt. Ganz im Stil von Tiger, der sich seine Events auch akribisch aussuchte, um in Bestform zu sein und den Sieg zu holen.
Weniger ist manchmal mehr
Die Aussage ist klar: Top-Spieler werden nicht mehr bei jedem x-beliebigen Event am Start sein. Rory meint, die Golfer-Community müsse sich daran gewöhnen. "Die Leute werden das einfach akzeptieren müssen", so seine Ansage. Für ihn liegt der wahre Wert des Sports nicht in einzelnen Spielern, sondern in der PGA Tour als Plattform selbst. Eine krasse Aussage, aber mit einem Funken Wahrheit: "Wir sind alle ersetzbar."
Rory ist wieder am Start
Diese Woche ist Rory McIlroy beim Truist Championship im Quail Hollow Club wieder mit von der Partie. Nach dem Masters-Sieg dürfte seine Motivation richtig stark sein, um auch hier eine Hammer-Runde aufs Grün zu zaubern. Sein Ansatz, Qualität vor Quantität zu stellen, scheint sich für ihn persönlich auszuzahlen – und die Ergebnisse geben ihm Recht.


