
Rory McIlroy haut einen raus, der die Golf-Welt aufhorchen lässt: Ein Kollaps von LIV Golf könnte die PGA Tour und DP World Tour nicht schwächen, sondern sogar richtig stärken. Das ist mal ein Plot-Twist, der die ewige Fehde auf den Kopf stellt und das Potenzial für eine echte Game-Changer-Situation in den Raum wirft. Der Nordire, der lange zu den schärfsten Kritikern der Abtrünnigen zählte, sieht jetzt den Wert: Viele LIV-Spieler haben immer noch das Zeug, um die Felder nicht nur bei den Majors, sondern auch bei regulären Tour-Events massiv aufzuwerten.
Das Beispiel Irish Open
Wie ernst es McIlroy mit seiner Einschätzung ist, sehen wir gerade bei der Irish Open 2026. Dort sind etliche LIV-Stars am Start, die zeigen, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehören. Namen wie Joaquin Niemann, Jon Rahm, Tom McKibbin und Adrian Meronk beweisen auf dem Grün, dass sie jedem Feld ihren Stempel aufdrücken können. Sogar Shane Lowry liegt an der Spitze, während McIlroy selbst noch etwas hinterherhinkt – ein klarer Beweis für die Qualität, die diese Spieler mitbringen und das Niveau, das sie in jedes Turnier spülen.
Was passiert, wenn LIV kollabiert?
Die Diskussion um McIlroys Worte kommt nicht von ungefähr. Die Gerüchte um eine wankende LIV Golf League verdichten sich, und das wirft eine riesige Frage auf: Was passiert, wenn die Gelddruckmaschine stoppt? Die PGA Tour und DP World Tour müssten dann entscheiden, wie sie diese hochkarätigen Rückkehrer integrieren. Ein heißes Eisen, aber für das Gesamtniveau des Golfsports könnte es am Ende ein echter Gewinn sein.


