
Die Bombe ist geplatzt: Good Good Golf CEO Matt Kendrick hat die Golf-Welt mit einer explosiven nächtlichen Tirade auf X in Aufruhr versetzt und Callaway nach dem abrupten Ende ihrer dreijährigen Partnerschaft frontal attackiert. Was als Business-Beziehung für einen Co-Branded Driver begann, endet nun in einem öffentlichen Schlagabtausch, der das Image beider Seiten massiv herausfordert und zeigt, wie schnell aus einem Birdie ein waschechter Triple Bogey werden kann.
Auslöser für das Drama war ein Promo-Video, das letzte Woche veröffentlicht wurde und harsche Kritik erntete, da es den Anschein erweckte, Gewalt gegen eine Frau zu trivialisieren. Callaway distanzierte sich umgehend, gab zu, dass ihr Content-Review-Prozess "nicht umfassend genug" war und beendete die Zusammenarbeit mit Good Good. Obendrauf versprach der Golf-Gigant, eine Million Dollar an Organisationen zu spenden, die sich gegen Gewalt an Frauen einsetzen – eine Geste, die Kendrick nun als reines "Cover-up" brandmarkt.
Der CEO schlägt zurück
Kendrick schaltete auf X in den Angriffsmodus und postete am frühen Morgen des 28. August 2026 um 3 Uhr ET (9 Uhr MESZ) eine Serie von Nachrichten, die es in sich hatten. Er behauptet, Callaway habe das umstrittene Video nicht nur in Auftrag gegeben, sondern auch explizit genehmigt. Anschließend habe der Konzern Good Good gebeten, "den Schwarzen Peter zu spielen" und versuche nun mit einer "koordinierten Medien-Blitzkrieg-Taktik", die Sache zu vertuschen. Kendrick ließ sogar durchblicken, dass er einer Klage gegen Callaway nicht abgeneigt wäre – eine Ansage, die definitiv für ordentlich Furore sorgt.
Good Good CEO Matt Kendrick says Callaway Golf asked them to make the advert, approved it, and is now trying to “cover it up by giving a million dollars away”. He’s also posted on X that he’s “not opposed” to suing Callaway, said “I agree” to a post suggesting Callaway set Good




Erdbeben auf dem Grün
Die Konsequenzen des Eklats sind bereits spürbar: Good Good zog sich als Sponsor eines PGA Tour Events in Austin, Texas, das für November 2026 geplant ist, zurück. Die PGA Tour stimmte dieser Entscheidung zu und unterstrich damit die Brisanz der Lage. Die Nachbeben von Kendricks verbalem Abschlag reichen weit über die sozialen Medien hinaus und könnten die Beziehungen von Good Good zu weiteren Partnern auf eine harte Probe stellen. Dieses öffentliche Scharmützel ist ein Präzedenzfall und wird die Diskussion um Verantwortung und Markenethik im Golfsport maßgeblich prägen.


