
Lottie Woad hat's wieder getan! Die Engländerin krallt sich beim Kroger Queen City Championship ihren zweiten LPGA Tour-Titel und lässt Südkoreas Haeran Ryu um zwei Schläge hinter sich. Das war eine Ansage, die in Ohio für ordentlich Gesprächsstoff sorgte.
Auf dem Maketewah Country Club in Cincinnati dominierte Woad mit einem Gesamtscore von 12 unter Par (268 Schläge). Haeran Ryu landete mit 10 unter Par auf dem zweiten Platz, während Miyu Yamashita mit 9 unter Par das Podium komplettierte. Für die Titelverteidigerin Charley Hull lief es leider nicht ganz so rund; sie beendete das Turnier auf dem geteilten 40. Rang.
Nerven aus Stahl im Finale
Die Finalrunde begann für Woad mit einem soliden Drei-Schläge-Vorsprung. Ein früher Birdie ließ die Fans jubeln, doch ein kurzer Wackler in Form eines Doppel-Bogeys an Bahn sechs öffnete die Tür für die Konkurrenz. Aber wer Woad kennt, weiß, dass sie die Nerven aus Stahl hat. Sie fing sich wieder und zeigte, wie man unter Druck performt.
Ein 20-Foot (6-Meter) Birdie an der 17. Bahn stellte die Kontrolle wieder her und besiegelte den Triumph. Was für eine Hammer-Runde, die am Ende mit 1 unter Par (69 Schläge) ins Clubhaus kam und den Sieg sicherte.
Ein Rising Star am Horizont
Dieser Sieg im Jahr 2026 ist nicht nur ihr zweiter auf der LPGA Tour, sondern untermauert auch ihren Status als absolutes Ausnahmetalent. Bereits letztes Jahr, bei ihrem Profi-Debüt, holte sie sich den Sieg bei den Women’s Scottish Open. Davor hatte sie schon als Amateurin die Irish Open gewonnen. Woad ist definitiv am Start und zeigt, dass man mit ihr rechnen muss, wenn es um die ganz großen Titel geht. Die Bedingungen waren windig, aber ihr Spiel lief einfach richtig stark.




