
Lottie Woad hat sich bei der Kroger Queen City Championship presented by P&G in Ohio ihren zweiten LPGA Tour Titel geholt – und das nach einer Finalrunde, die an Dramatik kaum zu überbieten war. Die junge Engländerin bewies einmal mehr, dass sie das Zeug zur absoluten Top-Spielerin hat und sich auch unter massivem Druck nicht aus der Ruhe bringen lässt.
Mit einem Drei-Schläge-Vorsprung ging Woad am Sonntag ins Finale und verteidigte diese Führung mit eisernen Nerven. Ihr Endresultat von 11-under 199 nach 54 Löchern war richtig stark und sicherte ihr den verdienten Sieg auf dem anspruchsvollen Maketewah Country Club in Cincinnati. Ihre erste LPGA-Trophäe hatte sie sich übrigens bereits "last July" bei der ISPS Handa Women’s Scottish Open geschnappt – der Momentum-Train rollt.
Nervenkrimi auf dem Grün
Während Woad ihre Führung festnagelte, lieferte sich dahinter das Feld einen Kampf um jede Position. Haeran Ryu schnappte sich letztendlich den zweiten Platz. Auch Amanda Doherty war nach drei Runden noch ganz am Start und mischte vorne mit, konnte den Druck aber nicht ganz halten. Wer hingegen nie wirklich eine Bedrohung für die Spitze war, war Superstar Nelly Korda, deren 2-over 74 am Samstag sie frühzeitig aus dem Rennen katapultierte – neun Schläge Rückstand waren eine Hausnummer.
Die Zukunft gehört ihr
Woad ist noch am Anfang ihrer Profikarriere, aber diese Leistung bestätigt ihren Status als aufstrebender Star. Sie beweist konstant, dass sie 54-Loch-Führungen auch unter höchstem Druck in Triumphe ummünzen kann. Ein weiteres Zeichen dafür, dass wir in den nächsten Jahren noch so einige Hammer-Runden von ihr sehen werden.


