
Jon Rahms Abschied von LIV Golf wirft bereits jetzt einen langen Schatten auf die Saison 2027 und könnte die DP World Tour komplett umkrempeln. Der spanische Superstar kehrt voraussichtlich zur DP World Tour zurück, doch sein genauer Plan und der Mitgliedsstatus sind noch ein heißes Eisen. Guy Kinnings, CEO der DP World Tour, hat klargestellt: Wer bei LIV 2.0 anheuert, bekommt keine Tour-Mitgliedschaft. Eine Zerreißprobe für die Pros, die sich entscheiden müssen.
Rückkehr der Rebellen?
Nicht nur Rahm packt die Koffer. Eine ganze Armada an ehemaligen LIV-Rebellen blickt wieder Richtung Europa. David Puig, Sergio García, Abraham Ancer, Charles Howell III, Adrian Meronk und Thomas Pieters – die Liste der Namen, die 2027 auf der DP World Tour an den Start gehen wollen, ist lang und klangvoll. Sie alle wollen dem Vernehmen nach LIV 2.0 den Rücken kehren. Ein Vorgeschmack darauf, was möglich ist, lieferte kürzlich Eugenio Chacarra, der nach seinem Sieg beim DP World India Championship die Wichtigkeit der etablierten Touren unterstrich.
Eugenio Chacarra, who moved up to No. 39 in the OWGR after Sunday's win in India, was asked several questions about LIV Golf and the PGA Tour after his victory. On LIV ⬇️ "When I left LIV I wanted to be in majors, be in Ryder Cups, win tournaments on the DP World Tour, be on
Auf X weiterlesenPGA Tour: Ein schweres Pflaster
Ein Sprung zurück auf die PGA Tour wäre indes eine deutlich kompliziertere Angelegenheit. Für Rahm ist eine automatische Rückkehr aktuell kein Selbstläufer. Die Verhandlungen und Richtlinien, besonders nach den Turbulenzen der letzten Jahre, machen eine schnelle Wiedereingliederung unwahrscheinlich. Die Spannung steigt, welche Entscheidungen die Verantwortlichen treffen und wie sich das Ganze auf den Golf-Kalender 2027 auswirken wird.
Patrick Reed, der die LIV-Bühne schon Anfang 2026 verlassen haben soll, hat seinen Weg für 2027 ebenfalls noch nicht klar abgesteckt. Die Zukunft des Profi-Golfs bleibt ein wilder Mix aus Spekulationen, Deals und harten Ansagen. Eines ist sicher: Die kommende Saison wird eine Hammer-Runde in Sachen Tour-Zugehörigkeit und zeigt, dass die Machtverhältnisse im Golf noch lange nicht in Stein gemeißelt sind.


