
Eine Bundesrichterin bohrte am Montag schonungslos nach, wie das Trump-Administrationsteam die geplanten Renovierungen am Washingtoner East Potomac Golf Links handhabt, besonders die Beseitigung von über 400 Bäumen kurz vor der Ankündigung einer großen Neugestaltung durch Donald Trump. Die Situation rund um den traditionsreichen Platz spitzt sich zu, und der Schlagabtausch vor Gericht ist so spannend wie ein Playoff am Sonntag. Das Timing der Baumfällaktion sorgt für ordentlich Zündstoff.
Das Urteil der Richterin
US-Bezirksrichterin Ana Reyes ließ keinen Zweifel daran, dass die Behauptung der Regierung, die Baumfällungen hätten nichts mit dem Golfplatzprojekt zu tun, angesichts des Zeitpunkts kaum glaubwürdig ist. Sie hatte zuvor bereits einen vorläufigen Stopp weiterer Umbauarbeiten bis zum 26. Oktober angeordnet und eine vorherige Benachrichtigung für größere Schritte gefordert. Gregory Wischer vom Innenministerium erklärte zwar, er habe erst am 5. Oktober von einem „Baummanagementplan“ erfahren, doch das wirkt für viele wie ein klassisches Ablenkungsmanöver.
Trump bleibt am Ball
Trotz der laufenden rechtlichen Auseinandersetzung und der gerichtlichen Beschränkungen gab Donald Trump kürzlich bekannt: Der Platz wird am 15. November geschlossen und für etwa 15 Monate im Umbau sein, die Bauarbeiten starten dann sofort. Das ist eine klare Ansage, die zeigt, wie entschlossen das Team um Trump ist, das Projekt durchzuziehen.
Donald Trump has announced that his planned renovation of East Potomac Golf Links will begin on Nov. 15th and last for about 15 months. This announcement comes as the legal battle over the proposed renovation continues in court on Monday. Judge Reyes has asked the government to

Kampf um den öffentlichen Golfplatz
Die D.C. Preservation League und zwei engagierte Golfer haben im Februar 2026 Klage gegen das Innenministerium und den National Park Service eingereicht. Sie argumentieren, dass das Projekt die rechtlichen Befugnisse im Rahmen des Parks überschreitet, den öffentlichen Zugang bedroht und den historisch erschwinglichen Platz für die Allgemeinheit unbezahlbar machen könnte. Jetzt wollen die Kläger die temporäre Pause verlängern, weil die Baumfällungen und andere Arbeiten vor Ort irreversible Schäden verursachen könnten. Hier geht es um mehr als nur Golf – es geht um Tradition, Zugänglichkeit und die Zukunft eines echten Klassikers.


