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Kupcho: Hauchdünne Führung bei US Women's Open auf Riviera

Ein Krimi auf Riviera! Kann Kupcho ihre knappe Führung verteidigen?

PG
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5. Juni 2026 · 3 Min. Lesezeit
Kupcho: Hauchdünne Führung bei US Women's Open auf Riviera

Jennifer Kupcho hat beim Auftakt der US Women's Open im legendären Riviera Country Club mal eben eine Hammer-Runde aufs Parkett gelegt. Mit einer Fünf-unter-Par 66 schnappte sie sich am Donnerstag die alleinige Führung nach dem ersten Tag.

Nachdem Kupcho die letzten drei Jahre den Cut bei den US Open verpasst hatte, scheint sie 2026 ihre Bilanz umkehren zu wollen. Auf dem Los Angeles Course, der nicht nur regelmäßig Schauplatz des PGA Tour's Genesis Invitational ist, sondern 2028 auch die olympischen Golfer empfangen wird, startete die Amerikanerin direkt mit drei Birdies am Stück. Am Ende standen sieben Birdies und zwei Bogeys auf ihrer Scorecard, was ihr einen Vorsprung von einem Schlag auf die Südkoreanerin Kim Sei-young bescherte.

„Ich habe den Ball heute richtig gut getroffen und auch mit dem Putter lief es hervorragend“, sagte Kupcho nach ihrer beeindruckenden Vorstellung. „Viele Putts fallen zu sehen, das pusht natürlich das Selbstvertrauen auf dem Grün.“ Kupcho, die nach ihrem Chevron Championship-Titel von 2022 ihren zweiten Major-Sieg anstrebt, fühlte sich auf Riviera „wie zu Hause“. Ihre Länge vom Abschlag sei dort ein klarer Vorteil. „Das ist quasi ein Paradies für Ballstriker: Fairway treffen, Grün treffen und die Putts lochen.“ Diese Formel wendete sie so erfolgreich an, dass ihr nach den jüngsten Misserfolgen beim Turnier „ein kleiner Stein vom Herzen fiel“. Sie fügte trocken hinzu: „Wenn morgen nichts Verrücktes passiert, bin ich am Wochenende dabei.“

Korda im Kampfmodus

Ganz anders lief es für Welt Nummer eins Nelly Korda. Sie jagt nach ihrem Sieg bei der Chevron Championship im letzten Monat ihren zweiten Major-Titel in Folge, doch auf dem Grün lief es weit weniger rund. Sie musste sich auf dem Weg zu einer Zwei-über-Par 73 richtig durchbeißen.

Korda startete an Loch 10 und machte nach einem vielversprechenden Birdie an der 11 direkt Back-to-Back-Bogeys an der 12 und 13 – ein Vorzeichen für einen zähen Tag. „Ich habe ehrlich gesagt einfach richtig schlecht vom Abschlag getroffen“, resümierte Korda, die letztes Jahr bei den US Open hinter Maja Stark den geteilten zweiten Platz belegte. „Ich hab mich ständig auf der falschen Seite vieler Fahnen wiedergefunden. Ich hatte das Gefühl, ich ackere, um überhaupt sichere Pars zu retten. Das war kein guter Tag... Ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung, wo das herkam“, fügte die Amerikanerin hinzu, die sich mit der zweitplatzierten Jeeno Thitikul aus Thailand ebenfalls bei Zwei-über-Par wiederfand.

Kim Sei-young hatte indes den frühen Pace vorgegeben. Sie eröffnete ihre 67er-Runde ebenfalls an der 10 mit Back-to-Back-Birdies. Nach ihrem einzigen Bogey des Tages am Par-3 Loch 4 lochte sie weitere Birdies an der 6, 7 und 8, wodurch sie auf ein prall gefülltes Leaderboard kletterte. Kim zeigte sich begeistert von ihrer ersten Chance, das „wirklich berühmte“ Riviera-Layout zu spielen, auch wenn „jedes Loch mich auf die Probe stellt“. Sie resümierte: „Ich habe heute ziemlich solide gespielt, damit bin ich sehr zufrieden.“ Sie lag einen Schlag vor einer Gruppe von fünf Spielerinnen, die mit 68 Schlägen den dritten Platz teilten. Dazu gehörten die Südkoreanerinnen Yoo Hyun-jo, Kang Min-ji und Yoon Ina, sowie die Japanerin Hinako Shibuno und die Mexikanerin Gaby Lopez.

Die Australierin Karis Davidson, die als letzte Spielerin als Alternate ins Feld kam, gehörte zu einer weiteren Handvoll Spielerinnen, die mit Zwei-unter-Par 69 gleichauf lagen. In dieser Gruppe war auch Landsfrau Minjee Lee, die US Open-Siegerin von 2022, am Start. Verstärkung erhielten sie von der Weltnummer vier Yin Ruoning aus China, der Japanerin Nasa Hataoka, der Südkoreanerin Shin Ji-yai und der Thailänderin Patty Tavatanakit. Der Cut am Freitag wird spannend!

delofted
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