
Brooks Koepka ist raus aus der Charles Schwab Challenge bei Colonial und das hat für ordentlich Gesprächsstoff gesorgt. Seine kurzfristige Abmeldung ließ das Starterfeld schlagartig auf 132 Spieler schrumpfen, was bei mindestens zwei anderen Jungs für dicke Luft gesorgt haben dürfte, die plötzlich ihren Platz verloren. Ein Move, der sitzt.
Gerade erst hatte Koepka beim CJ Cup Byron Nelson eine richtig starke T14 hingelegt, mit satten 18-under Par. Ein Ergebnis, das ihn auf Platz 63 in den FedEx Cup Standings katapultiert hat. Offiziell gab es keinen Grund für den Rückzug, doch Insider munkeln von einer geplanten Verschnaufpause.
Koepka macht eine Pause
Nach drei Wochen am Stück auf dem Grün scheint Brooks eine Auszeit einzulegen. Keine Verletzung, keine Krise – einfach nur Schedule Management, um fit für die dicken Dinger zu sein. Die Tour bestätigte seinen Rückzug spät am Sonntagabend oder Montagmorgen. Klar ist: Für das Memorial Tournament nächste Woche ist er nicht eligible, da er weder über die Aon Swing 5 noch die Aon Next 10 den Cut geschafft hat.
Der Blick nach vorn
Doch die Fans können aufatmen: Es ist keine längere Pause geplant. Koepka wird voraussichtlich bei der RBC Canadian Open wieder am Start sein, bevor dann das absolute Highlight, die U.S. Open, ruft. Er hält sich seine Schedule bewusst etwas leichter, aber seine Form der letzten Zeit zeigt, dass er weiterhin voll im Game ist, wenn es um die großen Titel geht.
Auch wenn Scottie Scheffler und Jordan Spieth bei Colonial gar nicht erst dabei waren, zeigt Koepkas Abgang, wie schnell sich die Dynamik auf der Tour ändern kann.


