
Liebe Golfer, Jon Rahm hat die Golfwelt mal wieder aufgemischt, aber dieses Mal geht's nicht um einen irren Putt oder ein Eagle aus dem Bunker. Der Superstar hat sich mit einem Paukenschlag aus dem Rennen um den Ryder Cup 2027 genommen. Kürzlich, am 20. März 2026, zog er seinen Einspruch gegen die Strafen der DP World Tour zurück, weigert sich aber weiterhin, rund 2 Millionen Pfund (knapp 3 Millionen US-Dollar) an aufgelaufenen Bußgeldern zu zahlen. Damit ist er quasi vom Abschlag verbannt – und der Traum vom europäischen Team in Adare Manor rückt in weite Ferne.
Der hohe Preis des Widerstands
Solange Rahm nicht zahlt, bleibt ihm die Teilnahme an sämtlichen DP World Tour-Events verwehrt. Das ist knallhart, denn ohne Starts auf der Tour keine Chance auf einen Ryder Cup-Platz. Luke Donald, der Captain für 2027, muss sich also wohl oder übel eine Legende weniger auf die Liste schreiben. Acht seiner LIV-Kollegen, darunter sein 2025er Ryder Cup-Partner Tyrrell Hatton, haben den Deal übrigens schon geschluckt und sind wieder am Start auf europäischen Grüns.
Zoff im Teamraum
Diese Haltung sorgt natürlich für ordentlich Reibung im europäischen Team. Rory McIlroy zeigte sich wohl schon verwirrt über Rahms Sturheit, während Justin Rose ihn öffentlich zur Einsicht mahnte. Und als wäre das nicht genug, sitzt jetzt auch noch Colin Montgomerie im Board of Directors der European Tour Group – was die ganze Sache nur noch komplexer macht. Wir sind gespannt, ob sich dieser Knoten noch lösen lässt, oder ob Rahm wirklich den Ryder Cup für seinen Prinzipienreiter-Status opfert.


