
Jon Rahm hat die Gerüchte um einen LIV-Abschied nicht bestätigt, aber die Tür weit offen gelassen für eine Zukunft jenseits der Saudi-Liga. Während der Spanier sich auf die Irish Open vorbereitet, spricht er offen über die Unsicherheit bei LIV Golf und seine Fähigkeit, "mit Turbulenzen umzugehen". Ein klares Bekenntnis blieb aus, stattdessen ein vorsichtiges "wir werden sehen, was passiert".
Diese kryptischen Andeutungen kommen nicht von ungefähr. Berichte der BBC legen nahe, dass LIVs rosige Zukunft ins Wanken geraten ist. Der Public Investment Fund aus Saudi-Arabien hat seine Unterstützung zurückgezogen, die Team-Meisterschaft in Detroit wurde gecancelt und die Liga soll massiv Personal entlassen und ihren Betrieb zurückfahren. Für viele Golfer, die auf der Wüsten-Tour gelandet sind, keine guten Nachrichten.
Rahms aktuelle Tour-Pläne
Trotz aller Spekulationen ist Rahm voll am Start bei der Irish Open im Trump International Doonbeg – ein Platz, der das Event zum 19. Mal beherbergt. Hier jagt der Major-Sieger seinen dritten Titel, nachdem er sich 2017 und 2019 bereits den Sieg holte. Sein Kalender ist proppenvoll: nächste Woche steht die BMW PGA Championship an und auch Abu Dhabi sowie Dubai sind eingeplant, sofern die Events vor Ort es zulassen. Für die Spanish Open würde er sogar einen Abschlag sausen lassen, falls sein Nachwuchs das Licht der Welt erblickt – Familie geht vor, ganz klar.
Poker um die Zukunft
Obwohl Rahm aktuell auf der DP World Tour abschlägt, ist das nur eine Sonderregelung für dieses Jahr 2026. Was danach kommt, ist völlig offen. Er sagt zwar, er habe einen Vertrag mit "LIV 1.0", den er gerne erfüllen wolle, aber eben auch, dass "viele Dinge passieren könnten". Die Stimmung ist eindeutig: Unsicherheit statt festem Abschied. Rahm pokert und hält sich alle Optionen offen, während die Golfwelt gespannt zusieht, wie sich das Drama um LIV weiterentwickelt.


