
Brooks Koepka, der fünffache Major-Champion, steht aktuell wieder im Rampenlicht, aber nicht unbedingt, wo man ihn erwarten würde. Nach seinem aufsehenerregenden Comeback zur PGA Tour Ende 2025 muss sich der 36-Jährige jetzt durch die Ränge kämpfen – und das bei Events, die nicht gerade zum Who-is-Who des Golfsports gehören.
Die Geschichte ist bekannt: Ende 2025 kehrte Koepka vom LIV Golf zur PGA Tour zurück. Ein Deal, der ihn fünf Millionen Dollar an wohltätige Zwecke kostete und ihm die automatische Teilnahme an Signature Events sowie FedEx Cup Bonus-Geld verwehrte. Sprich: Er muss sich seinen Weg 'bottom-up' zurück ins Rampenlicht erspielen. Während die Top-Stars diese Woche beim Truist Championship in Quail Hollow am Start sind, spielt Koepka die Myrtle Beach Classic – ein Non-Signature Event. Schon letzte Woche war er als erster Alternate beim RBC Heritage und der Cadillac Championship außen vor. Für manche ein Skandal, für andere die logische Konsequenz.
Koepka am Pranger: Ein Majormann im Abseits?
Diese Situation bringt die Gemüter zum Kochen. Golf-Analyst Mark Lye nannte Koepkas Auftritt in Myrtle Beach "eine Beleidigung höchsten Ausmaßes" und bezeichnete die PGA Tour als "rücksichtslose POS-Organisation". Harte Worte, auch wenn Koepka die Bedingungen seines Comebacks selbst akzeptiert hat. Eine bizarre Argumentation?
Trotzdem: Koepka kämpft sich zurück
Doch Brooks lässt sich davon nicht unterkriegen. Bei der ONEflight Myrtle Beach Classic zeigte er, dass sein Game immer noch richtig stark ist. In Runde 1 versenkte er einen 23-Foot (7,01 Meter) Birdie-Putt auf der 18 und erreichte das Par-5 der 13 mit nur zwei Schlägen – eine Hammer-Runde am Start für ihn.


