
Ein frisches Gesicht mischt die PGA Tour auf, und wie: Jackson Koivun hat bei der 3M Open in seinem erst dritten Profi-Start niemand Geringeren als die aktuelle Nummer 1 der Welt, Scottie Scheffler, deklassiert und sich den Sieg geholt. Diese Hammer-Leistung katapultierte ihn direkt auf Platz 70 der FedEx Cup Standings, mit noch zwei Turnieren, um seinen Playoff-Spot zu sichern. Das ist kein Zufall, das ist eine Ansage.
Vom College-Thron zur Tour-Elite
Dass Koivun kein Unbekannter ist, wissen Insider längst. Er kam mit einer Vita an, die ihresgleichen sucht: Die Nummer 1 der Amateure weltweit, sechs College-Siege und ein NCAA-Titel mit Auburn – dieser Junge hat schon auf Amateurniveau alles abgeräumt. Drei Top-10-Platzierungen bei PGA Tour Events als Amateur haben bereits angedeutet, dass sein Potenzial durch die Decke geht.
Presidents Cup und mehr: Die Zukunft ruft
Der Hype ist real, und er ist berechtigt. Von einem "Prospect" zu sprechen, wäre untertrieben. Schon jetzt wird über seine mögliche Teilnahme am Presidents Cup gemunkelt, und Namen wie Brandt Snedeker, der als Captain’s-Pick-Entscheider gilt, fallen. Die Golfwelt ist im Koivun-Fieber, und das gerade mal in seinem dritten Profi-Anlauf. Jetzt ist er am Start beim Rocket Classic in Detroit, und die Augen sind auf ihn gerichtet. Das ist ein Blitzstart, wie ihn die Tour selten gesehen hat.


