
Nur wenige Sekunden Verspätung am Abschlag können über Wohl und Wehe entscheiden – Garrick Higgo erlebte das bei der PGA Championship am eigenen Leib, kassierte eine saftige Strafe und verpasste den Cut denkbar knapp. Das ist der Stoff, aus dem Golf-Dramen gestrickt sind, und die Konsequenzen folgten auf dem Fuße.
Die Uhr tickte ab, und Higgo war am Aronimink Golf Club in Pennsylvania nur Sekundenbruchteile zu spät für seinen Tee-Time. Regel 5.3a schlug gnadenlos zu: Zwei Strafschläge landeten auf seiner Scorecard. Ein bitteres Ende, denn ohne diese Strafe hätte er den Cut um einen einzigen Schlag nicht verpasst. Da ging es richtig zur Sache auf dem Grün, und das Ergebnis war ein schneller Kassensturz.
Game Over für Gaugert
Die direkte Folge des Desasters: Garrick Higgo trennte sich umgehend von seinem Caddie Austin Gaugert. Eine Entscheidung, die zwar hart klingt, aber im Profigeschäft nicht unüblich ist, wenn entscheidende Fehler passieren. Gaugert meldete sich inzwischen selbst zu Wort und übernahm die volle Verantwortung für das Timing-Debakel.
Garrick Higgo's former caddie Austin Gaugert posted a statement on Instagram (via @golfweek): "As a caddie, you try to do everything you can to prepare your player for competition and I fell short of that. Garrick was understanding throughout the situation and handled it with

Back to the Roots
Higgo hat unterdessen schon reagiert und setzt wieder auf Bewährtes. Für die kommenden Aufgaben hat er seinen ehemaligen Caddie Nick Cavendish-Pell zurück auf die Tasche geholt. Mit ihm holte Higgo 2021 seinen ersten PGA Tour Titel bei der Palmetto Championship. Ein klares Signal: Nach dem Ärger soll jetzt wieder der Fokus auf richtig starken Golf-Runden liegen.


