
Was für ein Playoff-Drama um den letzten U.S. Open-Spot in Dallas – und ein Abgang, der für Gesprächsstoff sorgt. Kürzlich schnappte sich Caleb Surratt im Dallas Athletic Club den finalen Platz aus einer Sechs-Mann-Entscheidung. Das war der neunte und letzte Startplatz, der dort vergeben wurde, und es ging richtig zur Sache auf dem Grün. Doch dann kam der Twist.
Eugenio Chacarra, ebenfalls am Start im Playoff, packte seine Schläger schon nach dem ersten Extra-Loch zusammen. Der Grund? Kein Blitzschlag, keine Verletzung, sondern ein dringender Flug nach Belgien für ein DP World Tour Event. Business geht vor – auch wenn es um einen Major-Start geht. Da lagen die Prioritäten wohl anders.
Business Trip statt Major-Traum?
Chacarra erklärte später auf X (ehemals Twitter), dass sein großes Ziel die PGA Tour Card über die DP World Tour sei und er dafür den Flug nicht verpassen durfte, um sich optimal auf Belgien vorzubereiten. Das zeigt, unter welchem Druck diese Jungs stehen und wie knallhart die Terminpläne sind. Er wollte kein unnötiges Risiko für einen möglichen Alternate-Spot eingehen.
Die Quali-Mühle mahlt weiter
Am Ende triumphiert Surratt und ist bei der U.S. Open dabei, während Chacarras Traum – vorerst – geplatzt ist. Eine Szene, die einmal mehr verdeutlicht, wie erbarmungslos die Jagd nach einem Major-Ticket sein kann und welche Entscheidungen Spieler treffen müssen, wenn Karriereziele kollidieren.


