
Brooks Koepka ist bekannt für seine coole Haltung und seine Nervenstärke in den großen Momenten. Doch in den letzten Wochen auf der PGA Tour brodelt es beim Major-Jäger. Es wurmt ihn gewaltig, dass er sich nicht wie gewohnt bis zum Schluss in echte Titel-Kontrolle bringen konnte – dieses Gefühl, wenn die "Juices" so richtig fließen, fehlte.
Der fünffache Major-Sieger, der aktuell auf Weltranglistenplatz 162 rangiert, hat es klar auf den Punkt gebracht: Das Einzige, was er in dieser Saison noch nicht geschafft hat, ist, sich mit neun Löchern vor Schluss in Schlagdistanz zum Sieg zu bringen. Seine letzte PGA Tour-Siegesserie liegt schon über 21 Events zurück, obwohl er sich 2024 bei LIV Golf einen Triumph holte. Aber keine Sorge, Golfer: Die Formkurve zeigt nach oben, mit einem T9 bei der Cognizant Classic, einem T13 bei The Players und zuletzt einem T18 bei der Valspar Championship läuft es wieder richtig stark.
Der Ärger des Champions
Dieser fehlende letzte Push für eine Hammer-Runde könnte auch technische Gründe gehabt haben. Brooks selbst gab zu, dass ein kaputter Driver ihm beim Valspar Championship "sechs oder sieben Schläge" gekostet hat. Offenbar war da ein Riss im Schlägerkopf der Übeltäter, der seine Drives sabotierte. So etwas kann selbst den härtesten Champion zur Weißglut treiben.
Blick Richtung Augusta
Koepka ist diese Woche beim Texas Children's Houston Open am Start und will dort das Feuer entfachen. Es ist quasi die letzte Generalprobe, bevor es in zwei Wochen zum Masters geht – sein zwölfter Auftritt in Augusta, für den er dank seines PGA Championship-Sieges 2023 voll qualifiziert ist. Das Ziel ist klar: Wieder ganz vorne mitmischen, die Konkurrenz spüren und sich dieses unbezahlbare Gefühl des Titelkampfs zurückholen. Sein Spiel wird "von Woche zu Woche besser", da sind wir gespannt, was er in Houston abliefert.


