
Die Golfwelt ist ja bekanntlich immer für eine Story gut. Und wenn es um die Exodus-Jahre zur LIV Golf League und die Rückkehr alter Helden geht, wird's richtig dramatisch. Jetzt steht ein Name wieder im Fokus, den viele schon auf der PGA Tour abgeschrieben hatten: Brooks Koepka.
Der fünffache Major-Champion ist dieses Jahr (2026!) auf die PGA Tour zurückgekehrt, und wie das Wall Street Journal kürzlich berichtete, ist der Weg zurück an die Spitze ein harter Grind. Die Rückkehr ist eben kein Spaziergang, wenn man das alte Terrain neu entdecken muss und sofort performen soll.
Der Preis der Freiheit?
Man erinnert sich noch an die Mega-Deals, die Spieler wie Koepka (angeblich $150M+ in 2022) oder Jon Rahm (~$300M in 2023) bei LIV Golf kassierten. Phil Mickelson und Bryson DeChambeau waren auch mit von der Partie. Aber die vermeintlich leichtere Tour hatte ihren Preis, besonders jetzt, wo die ganz großen Fische wieder im PGA-Becken schwimmen wollen.
Wie der Golf-Analyst @JROBGolfX treffend bemerkte, muss Koepka sich jetzt auf der PGA Tour sein Geld quasi neu verdienen. Für 5 Millionen Dollar bräuchte er demnach noch 42 weitere Turniere, abseits der Majors. Auf LIV gab es 4 Millionen pro Sieg, auf der PGA Tour ist das Preisgeld für ein ganzes Event oft nur in dieser Höhe. Da geht es richtig zur Sache auf dem Gruen!
Alte Liebe rostet schwer
Die Geschichte von Brooks Koepka zeigt einmal mehr, dass der Wechsel zwischen den Touren keine Einbahnstraße ist und die Umstellung eine echte Challenge bleibt. Während die PGA Tour und LIV Golf ihre Fusionsgespräche im Jahr 2025 platzen ließen, bleiben uns die spannenden Comeback-Storys von Golf-Giganten wie Koepka erhalten. Wir bleiben dran!


