
Die Hero Indian Open hat für Akshay Bhatia, einen der aufstrebenden PGA Tour Stars, nicht gerade nach Plan begonnen. Der 26-Jährige, dessen Wurzeln in Indien liegen, erlebte am 26. März 2026 einen Auftakt, der sich gewaschen hatte – aber leider im negativen Sinne. Mit einer 77er-Runde (5-over par) ist er jetzt in einer gefährlichen Zone und muss um den Cut zittern.
Es ging direkt los auf Bahn 10, seinem Startloch, mit einem Ball, der Out of Bounds flog. Doch das war nur der Anfang. Später erwischte es ihn auf Bahn 15 mit einem Triple-Bogey, weil er den falschen Ball spielte – ein absoluter Albtraum auf dem Grün. Nach den ersten neun Löchern stand eine katastrophale 8-over par auf seiner Scorekarte.
Comeback-Qualitäten und die Masters-Frage
Doch Bhatia ist kein Golfer, der so schnell aufgibt. Auf der Back Nine zeigte er dann, was er drauf hat: Er legte drei Birdies hin und spielte drei unter par. Eine richtig starke Reaktion! Sein Auftritt in Indien, der Heimat seiner Eltern, ist eigentlich als "Traumwoche" und ungewöhnliche Vorbereitung auf The Masters gedacht – eine Entscheidung, die durchaus für Kopfschütteln sorgte, angesichts der langen Reise. Dabei läuft es bei ihm in dieser Saison richtig stark, mit einem Sieg beim Arnold Palmer Invitational (wo er Daniel Berger im Playoff schlug) und weiteren Top-Ergebnissen, keinem schlechter als T16.
Kampf um den Cut
Aktuell liegt er nach seiner Auftaktrunde bei 5-over par. Eine Position, die ihn auf dem anspruchsvollen Kurs definitiv in einen harten Kampf um den Cut zwingt. Seine eigene Aussage nach der Runde? "Ich bin froh, dass ich keine 80 geschossen habe." Das zeigt seine Resilienz, aber auch, wie tough dieser Tag war. Jetzt heißt es Daumen drücken für Runde 2, damit er den Sprung ins Wochenende schafft und seine Indien-Reise rechtfertigt.


