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Rose führt in Torrey Pines: Koepkas PGA Tour-Rückkehr!

Kann Rose die Führung halten? Und was bedeutet Koepkas Rückkehr?

PG
PGA Tour
30. Januar 2026 · 4 Min. Lesezeit
Rose führt in Torrey Pines: Koepkas PGA Tour-Rückkehr!

Justin Rose hat bei der Farmers' Insurance Open in Torrey Pines mal eben eine bogey-freie 10-under par 62 aus dem Hut gezaubert und sich damit direkt die Führung in Runde eins geholt. Brooks Koepka war auch am Start – zeigte zwar ein wenig Rost, wurde aber bei seinem Comeback auf der PGA Tour herzlich willkommen geheißen.

Die Rückkehr des fünf-fachen Major-Siegers Koepka – der ja bekanntlich zur umstrittenen Saudi-unterstützten LIV Golf Liga gewechselt war und damit das weltweite Golf ordentlich aufgemischt hat – war das Gesprächsthema Nummer eins vor dem Start der Farmers' Insurance Open. Alle wollten wissen, wie sich dieser Transfer-Hammer wohl anfühlt.

Koepka, der seit dem WGC Match Play 2022 kein Nicht-Major-Event der PGA Tour mehr gespielt hatte, legte auf dem South Course von Torrey Pines eine one-over par 73 hin. Er selbst gab zu, dass der Empfang der Fans ihm geholfen hat, die Nervosität am ersten Abschlag in den Griff zu bekommen. Da ging's wohl auch bei einem Major-Sieger ein bisschen zur Sache.

„Mir ging es einfach um meine Wahrnehmung, darum, was die Leute oder was die Fans dachten“, so Koepka. „Es ist leicht, wenn du mit den Spielern zusammen bist und sie mit dir reden, oder du mit ihnen, oder mit den Caddies oder den Leuten hier. Aber bei allen anderen war ich mir nicht sicher.“

Letztendlich, so seine Worte, waren die Fans aber „awesome“. „Es war wirklich cool, an quasi jedem Loch 'willkommen zurück' zu hören.“ Das hat doch gesessen.

Koepka spielte den – Achtung, Insider-Wissen! – schwierigeren der beiden Plätze, die in den ersten beiden Runden zum Einsatz kommen. Dabei erwischte er auf dem Weg zu einem Bogey am vierten Loch einen Fairway-Bunker und kassierte am 13. Loch noch einen Schlagverlust.

Seinen einzigen Birdie des Tages schnappte er sich am Par-fünf 18. Dort ging sein zweiter Schlag zwar übers Grün, aber er chippte den Ball auf acht Fuß heran und lochte den Putt eiskalt ein.

„Ich hatte das Gefühl, es war ziemlich gut“, meinte Koepka, der betonte, dass er 14 Wochen keine kompetitive Runde gespielt hatte. „Ich habe den Ball richtig gut getroffen. Nicht genug Fairways erwischt… und außer der 18 keine Putts gemacht. Es ist eine Weile her, dass ich Wettkampf-Golf gespielt habe, daher mag ich die Art, wie ich spiele, ich muss mich einfach wieder ein bisschen reinspielen.“

Koepkas Rückkehr zur PGA Tour – die Spieler, die zu LIV gewechselt waren, ja eigentlich gesperrt hatte – läuft unter einem neuen Programm für zurückkehrende Mitglieder. Das bedeutet aber auch Einschränkungen bei der Teilnahmeberechtigung für einige Top-Events und den Verzicht auf fünf Jahre Rechte am Spieler-Beteiligungsprogramm der PGA. Da hat der Wechsel schon seinen Preis.

Und apropos Preis: Koepka macht im Zuge seiner Wiedereingliederung auch eine gemeinnützige Spende von $5 Millionen. Er sagte, die Geschwindigkeit, mit der die Puzzleteile zusammenfielen, habe ihn „ziemlich umgehauen“. „Ich bin einfach dankbar, hier zu sein und die Chance zu haben, mich mit diesen Jungs zu messen“, so Brooks, ganz emotional.

Wenn er den Cut noch schaffen will, muss er am Freitag (aka heute, 30.01.2026!) aber nochmal richtig einen raushauen und tief gehen. Das wird spannend.

Rose: Alles richtig gemacht!

Rose, der US Open Champion von 2013, hat den North Course mal so richtig abgefackelt. Zehn Birdies standen am Ende auf seiner Scorecard, nur ein elftes am letzten Loch, dem Par-fünf neunten, fehlte ihm zum Platzrekord. Da schnupperte er schon dran, der alte Fuchs!

„Es ist schon lustig, wie man frustriert vom Platz gehen kann, ganz klar“, sagte Rose, der sich bei dem kniffligen Birdie-Putt selbst hinterfragte. So nah dran am Rekord, das kann wehtun.

„Aber, hört mal, ich habe heute meinen Anteil abgeliefert. Mein Prozess war fantastisch. Ich hatte das Gefühl, mein Spiel heute wirklich, wirklich gut gemanagt zu haben“, so Rose weiter. „Ich hatte nicht das Gefühl, perfektes Golf gespielt zu haben, daher ist das eine gute Erinnerung daran, dass man nicht immer perfektes Golf spielen muss, aber es war gut genug.“ Recht hat er, denn er lag einen Schlag vor dem Amerikaner Justin Lower.

Japans Hideki Matsuyama zeigte auf den letzten fünf Löchern noch mal eine richtige Aufholjagd: Mit einem Eagle und drei Birdies holte er sich fünf Schläge und teilt sich mit acht-under 64 den dritten Platz mit dem Amerikaner Max Greyserman. Was für ein Finish!

Irlands Seamus Power legte auf dem South Course die Runde des Tages aufs Grün, mit einer sieben-under 65 sicherte er sich den fünften Platz, den er sich mit unserem deutschen Jungen Stephan Jaeger und dem Amerikaner Maverick McNealy teilt. Da war richtig was los!

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