
Rahm spricht Klartext: Golfer sollen wählen können – Das wilde Hin und Her auf den Grüns!
Na, Leute, ist euch auch schon schwindelig vom ganzen Transfer-Karussell im Golfzirkus? Kaum hat man sich an die neuen Lager gewöhnt, da kommt schon die nächste Schocker-Nachricht, die die Fronten wieder verschwimmen lässt. Mitten in dieses Tohuwabohu platzt jetzt eine klare Ansage vom zweifachen Major-Sieger Jon Rahm: Golfer sollen selbst entscheiden können, wo sie abschlagen!
Seine Worte fallen auf besonders fruchtbaren Boden, denn nur wenige Tage vor dem LIV Golf Saisonauftakt in Riad diese Woche, hat Ex-Masters-Champion Patrick Reed verkündet, LIV den Rücken zu kehren und später in der Saison zur PGA Tour zurückzukehren. Päng! Und als ob das nicht schon genug gewesen wäre, hatte Brooks Koepka bereits im Dezember die LIV-Bühne verlassen und sich einem brandneuen "Returning Member Program" der PGA Tour angeschlossen, das PGA Tour Boss Brian Rolapp Ende letzten Jahres ins Leben rief. Da ging es richtig zur Sache auf den Schreibtischen der Tour-Bosse!
Rahm ganz entspannt: "Jeder macht, was das Beste für ihn ist"
Auf Reeds Entscheidung angesprochen, ließ Rahm keine Zweifel an seiner Meinung aufkommen: "Ich denke, jeder muss das tun, was das Beste für ihn ist. Wir sind frei, zu wählen, wo wir Golf spielen wollen. Zumindest sollte es so sein." Und er legte noch nach: "Er hat seine Wahl getroffen. Ich habe wirklich nichts gegen ihn." So muss das, Leute: Fair Play, auch wenn die Lager unterschiedlich sind.
Sein Ryder Cup und LIV Teamkollege Tyrrell Hatton pflichtete ihm bei. "Er hatte keinen Vertrag mehr, hatte Optionen und entschied, dass er, um voranzukommen, wieder auf der PGA Tour spielen wollte", erklärte Hatton den Reportern. "Wenn er noch bei LIV spielen würde, würde er die Liga stärker machen", fügte er hinzu. "Er hat seinen Weg gewählt, und wie Jon sagte, kann man ihm nur das Beste für die Zukunft wünschen." Eine Haltung, die man auch außerhalb des Fairways gut gebrauchen könnte!
LIV und die Gräben: Konsequenzen für die Rückkehrer
Jon Rahm selbst gehört übrigens zu den Top-Spielern und Major-Siegern – unter anderem mit Bryson DeChambeau und Cameron Smith – die zugesagt haben, LIV Golf auch 2026 die Treue zu halten. Das Ganze zeigt mal wieder: Der Golfsport ist im Wandel, und die Loyalitäten sind, sagen wir mal, dynamisch.
Seit dem Start 2022 hat LIV Golf für tiefe Gräben im Sport gesorgt, als einige der größten Namen im Golf der PGA Tour den Rücken kehrten und fette Deals unterschrieben. PGA Tour Boss Rolapp sagte, Koepkas Entscheidung, LIV letzten Monat zu verlassen, habe die Verantwortlichen dazu bewogen, darüber nachzudenken, wie sie mit Spielern umgehen, die zurückkehren wollten.
Das Ergebnis ist das "Returning Member Program" der PGA Tour, das mit "harten und gerechtfertigten Konsequenzen" einhergeht. Darunter fällt ein fünfjähriger Verzicht auf Teilnahmerechte am Spielerbeteiligungsprogramm der PGA Tour. Und Brooks Koepka? Der hat zugestimmt, eine wohltätige Spende von 5 Millionen Dollar zu leisten, deren Empfänger gemeinsam von Koepka und der PGA Tour bestimmt wird.
Was lernen wir daraus, liebe Golfer? Auf dem Grün zählen die Schläge, aber abseits davon ist das Business ein hartes Pflaster – mit viel Drama und noch mehr Millionen. Bleibt spannend, wie dieses Kapitel der Golfgeschichte weitergeht!


