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Keegan Bradley: Die Ryder Cup-Hölle und kein Entkommen?

Der Ryder Cup 2025 im berüchtigten Bethpage State Park, New York, ist zwar schon drei Wochen her, ab

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21. Oktober 2025 · 4 Min. Lesezeit
Keegan Bradley: Die Ryder Cup-Hölle und kein Entkommen?

Der Ryder Cup 2025 im berüchtigten Bethpage State Park, New York, ist zwar schon drei Wochen her, aber für US-Kapitän Keegan Bradley fühlt es sich an, als wäre es gestern gewesen. Und nein, das ist kein Kompliment. Europa hat sich damals den Sieg geholt, ein knallhartes 15:13, nachdem Rory McIlroy, Jon Rahm, Viktor Hovland und Co. nach Tag Zwei schon mit 11½:4½ führten und diesen Vorsprung (fast) souverän ins Ziel brachten. Das war übrigens Europas sechster Triumph in den letzten acht Duellen – autsch! Für Bradley, der mit 39 Jahren das US-Team zum ersten Mal als Captain anführte, war es nach 2014 und 2021 bereits die dritte Ryder Cup-Pleite. Jetzt, im Rahmen eines Media-Days zur Travelers Championship, packte der Major-Sieger endlich aus. Und glaubt uns: Das Ding hat ihn richtig mitgenommen. Er nannte es "brutal".

Die Tränen eines Captains: "Kein Entkommen"

"Kein Teil von mir glaubt, dass ich jemals darüber hinwegkomme!" Bäm! Diese Worte von Bradley sitzen wie ein Bogey aus dem Sand auf einem Par 3. Er sprach von den letzten Wochen als den "härtesten Zeiten in meinem Leben", seitdem der Ryder Cup Geschichte ist. Für ihn ist dieser Wettbewerb kein gewöhnliches Turnier: "Man gewinnt, und es ist ein Ruhm für ein Leben. Man verliert, und man muss damit den Rest des Lebens leben." Die Vorbereitung? Ein Kraftakt, bei dem jede Sekunde durchgeplant war. Und dann? "Die ersten beiden Tage liefen so schlecht, wie wir es uns nie hätten vorstellen können. Es war ziemlich emotional. Es war traurig, ehrlich gesagt." Das ging so weit, dass der 39-jährige Captain Bradley am Samstagabend während seiner Ansprache vor dem Team kurz den Raum verlassen musste, um sich zu sammeln. Stellt euch das mal vor!

Captain oder Spieler? Ein brutaler Zwiespalt

Die große Frage: Hätte er spielen sollen? Bradley hatte die einmalige Chance, als erster spielender Kapitän seit der Legende Arnold Palmer im Jahr 1963 auf den Platz zu gehen. Doch nach reiflicher Überlegung sagte er Nein. Eine Entscheidung, die er heute wohl am liebsten zurückspulen würde. "Ich würde wirklich gern noch einmal spielen. Ich weiß nicht, ob ich die Chance bekomme", gestand er. Seine Gefühle? Ein echtes Wechselbad: "Dieses verdammte Event war so brutal zu mir. Ich weiß nicht, ob ich spielen möchte – nein, ich will es. Es ist so merkwürdig, etwas so sehr zu lieben, das einem nichts zurückgibt."

Klar, am ersten Trainingstag stand er da, sah seine Jungs den Fairway runterziehen und dachte: "Ich wünschte, ich würde spielen. Das ist es doch. Ich verpasse etwas." Doch dann kam der Reality Check: "Am zweiten oder dritten Tag dachte ich: ‘Es ist gut, dass ich nicht spiele’, weil ich so körperlich erschöpft war… Ich hätte nicht beides tun können." Captain sein UND auf Birdie-Jagd gehen? Scheint unmöglich zu sein.

Fehler eingestehen und trotzdem kämpfen

Aber Bradley wäre nicht Bradley, wenn er sich nicht auch selbstkritisch die Kapitänsmütze aufsetzen würde. Er gestand Fehler bei der Platzvorbereitung und bei den Pairings ein. Manche munkelten ja, der regenweiche Bethpage-Kurs hätte den Europäern einfach mehr in die Karten gespielt. Trotz eines richtig starken Comebacks in den Einzelmatches am Sonntag, wo die USA 8½ von 12 möglichen Punkten holten, reichte es aus nicht mehr für den großen Wurf.

Bradley nimmt die Kritik an: "Was unseren Sport großartig macht, ist, dass wir unsere Bogeys eingestehen – und wir müssen diesen akzeptieren." Gleichzeitig betonte er den unglaublichen Support der Fans. Und ganz ehrlich, wer kann das schon von sich behaupten: "Ich habe etwas erlebt, das sonst kaum jemand erlebt: Als Ryder Cup-Kapitän zu agieren und gleichzeitig auf der PGA Tour zu gewinnen." Der Mann holte sich 2024 die BMW Championship und verteidigte im Juni 2025 seinen Titel in Hartford – war also während der Ryder Cup-Vorbereitung richtig stark unterwegs.

Neuer Fokus: PGA Tour und eine zweite Chance?

Was jetzt kommt? Bradley will sich erstmal wieder voll auf die PGA Tour konzentrieren. Die Ryder Cup-Niederlage ist zwar noch lange nicht verdaut, aber er hofft insgeheim auf eine zweite Chance – vielleicht ja doch als Spieler. Ob das US-Team ihm diesen Vertrauensbeweis noch einmal schenkt? Die Zukunft wird es zeigen.

Für uns deutsche Golfer ist dieses Ryder Cup-Drama nicht nur Popcorn-Kino. Die Diskussionen über Captaincy, Platzvorbereitung und Spielerführung sind richtig starke Insights für unseren eigenen Spitzengolf! Und da wir gerade bei Legenden sind: Unsere deutsche Golf-Ikone Bernhard Langer steht kurz vor einer historischen Marke! Laut Associated Press ist der 68-Jährige diese Woche einer der zwei Spieler, die NICHT beim Simmons Bank Championship am Start sind. Das bedeutet: Ihm bleibt nur noch EIN Event, um seine unfassbare Serie zu verlängern – seit seinem 50. Geburtstag jedes Jahr mindestens einen Sieg auf der PGA Tour Champions zu feiern. Was für eine Leistung!

Keegan Bradleys Story dominiert seit gestern die Golfwelt. Der Ryder Cup ist eben nicht nur ein Turnier, Leute. Er ist ein emotionales Schlachtfeld, das selbst die härtesten Profis ins Schwitzen bringt – oder eben zu Tränen rührt.

delofted
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