
PGA Tour Pebble Beach Pro-Am: Hisatsune mit Mega-Start – Scheffler und McIlroy müssen nachlegen
Leute, haltet euch fest! Bei der PGA Tour Pebble Beach Pro-Am hat Ryo Hisatsune am Donnerstag mal eben eine Karriere-Bestleistung von unglaublichen 10 unter Par mit einer 62 aufs Parkett gelegt! Damit schnappt er sich die Führung nach Runde eins mit einem Schlag Vorsprung. Währenddessen müssen sich Titelverteidiger Rory McIlroy und Top-Star Scottie Scheffler noch einiges an Arbeit vornehmen, um wieder ganz vorne mitzuspielen.
Hisatsune, der Shootingstar aus Japan, hat auf den Pebble Beach Golf Links, einem der beiden Kurse der ersten beiden Runden, unter Traum-Bedingungen ganze 10 Birdies versenkt – und das ohne einen einzigen Bogey! Was für eine Hammer-Runde!
Er liegt damit einen Schlag vor Sam Burns, der auf Pebble Beach eine 9 unter Par 63 ins Clubhaus brachte, davon allein sieben seiner neun Birdies auf den Back Nine. Ebenfalls nur einen Schlag dahinter: Keegan Bradley, der auf Spyglass Hill mit einem Eagle und sieben Birdies glänzte.
Der 23-jährige aus Okayama, der 2023 die Open de France auf der DP World Tour gewann, zeigt sich momentan richtig stark im Rennen um seinen ersten PGA Tour Titel auf US-Boden. Nach einem geteilten zweiten Platz hinter dem überragenden Sieger Justin Rose in Torrey Pines, führte Hisatsune letzte Woche bei der Phoenix Open sogar zur Halbzeit und war am Sonntag in der Finalgruppe am Start, um sich am Ende einen geteilten 10. Rang zu sichern.
"Ich fühle mich auf diesen Grüns viel wohler", verriet Hisatsune. Und das konnte man sehen: Mit nur 22 Putts holte er sich über fünf Schläge Vorsprung auf den Rest des Feldes allein auf den Grüns! Seinem Vier-Fuß-Birdie-Putt an der 2 ließ er gleich einen 29-Footer an der 3 und einen beeindruckenden 39-Footer an der 4 folgen. Nach weiteren Birdies an der 6, 7, 9 und 11 setzte er seiner ohnehin schon epischen Runde mit drei Birdies in Folge die Krone auf.
Gotterup zündet Turbo-Start
Chris Gotterup, der sich mit Siegen bei der Sony Open und in Phoenix auf Platz fünf der Welt katapultiert hat, führte eine Gruppe mit 8 unter Par an. Er startete seine Runde mal eben mit sechs Birdies in Serie und legte nach seinem einzigen Bogey des Tages noch mal drei nach.
"Ich bin einfach so vor mich hin geglitten", sagte Gotterup über seinen Traumstart. "Man checkt das im Moment gar nicht richtig, und dann schaut man auf und denkt sich: Wow, sechs unter nach sechs Löchern – das ist doch mal was!" Dieser Lauf folgte übrigens auf drei abschließende Birdies, die ihm am Sonntag in Phoenix einen Playoff-Sieg über Hideki Matsuyama bescherten. "Ich schätze, neun in Folge wäre mein Rekord", meinte er. "Neun ist schon richtig gut."
Auf 64 Schlägen gesellten sich Tony Finau und Patrick Rodgers zu Gotterup, während weitere vier Spieler den geteilten siebten Platz mit einer 65 teilten.
Desaster mit Doppel-Bogey: Die Stars straucheln
Währenddessen konnten weder McIlroy noch Scheffler die idealen Scoring-Bedingungen so richtig nutzen. Der nordirische Superstar McIlroy war eigentlich richtig gut unterwegs: Ein Hole-out-Eagle aus dem Grünsbunker und drei Birdies auf seinen ersten neun Löchern auf Spyglass Hill. Er lag sechs unter Par nach einem Birdie an seinem elften Loch des Tages, der Par-4-2. Aber dann kam der Hammer: Drei-Putt-Doppel-Bogeys an der Par-3-3 und der Par-3-5 führten am Ende zu einer 4 unter Par 68. Da ging es richtig zur Sache auf dem Grün!
Und Scheffler? Der lag nach einer nervösen Runde mit drei Birdies und drei Bogeys nur Even Par. Der Amerikaner traf neun von 14 Fairways und 11 von 18 Grüns in Regulation. Er kämpfte sich mit einem Birdie an der Par-5-18, wo er sich aus dem Grünsbunker hoch und runter spielte, wieder auf Even Par zurück.
"Ich habe normalerweise ein Händchen fürs Scoring, aber heute fühlte es sich an, als hätte ich gar nicht gescort", so Scheffler. "Eigentlich spiele ich ganz gut, aber es war einfach so ein Tag." Na dann, Jungs, am Freitag ist ein neuer Tag – wir sind gespannt, wer auf dem Grün wieder richtig stark performt!


