
Was für ein Paukenschlag: Cameron Smith hat nach seinem starken Auftritt bei der PGA Championship nicht nur spielerisch überzeugt, sondern auch ein echtes Erdbeben in seinem Coaching-Setup bestätigt. Kurz vor dem Titel verpasste er zwar den ganz großen Wurf, doch die News um seinen neuen Swing-Guru Claude Harmon III überschatten fast schon die sportliche Leistung.
Smith legte eine Hammer-Runde am Sonntag hin, beendete seine Finalrunde mit einer 68 und lag am Ende bei 4-under par. Eine Aufholjagd, die den Fans an den Bildschirmen richtig einheizte. Das Besondere daran: Der Australier offenbarte, dass er bereits vor einigen Wochen seinen langjährigen Coach gewechselt hat. Harmon und er hätten "ein paar Dinge aufgeräumt", was sich direkt in mehr Selbstvertrauen und einer besseren Fähigkeit, unter Druck auf den Schwung zu vertrauen, manifestiert habe.
Ein Abschied nach 23 Jahren
Die Entscheidung war aber kein leichter Gang über den Abschlag. Sie war extrem emotional, denn Smith hatte seit seinem neunten Lebensjahr mit Grant Field zusammengearbeitet – eine stolze 23-jährige Partnerschaft, die nun ihr Ende fand. Er selbst beschrieb den Anruf, um die Zusammenarbeit zu beenden, als "einen der schwierigsten Telefonanrufe, die ich je tätigen musste." Das zeigt, welch tiefgreifende Zäsur dieser Schritt für ihn persönlich bedeutet.
Der Trend geht nach oben
Gerade die PGA Championship 2026 war für Smith ein wichtiger Schritt nach vorne. Zuvor hatte er sechs Majors in Folge den Cut verpasst – da ging gar nichts mehr. Jetzt läuft es offensichtlich in die richtige Richtung. Die Near-Miss ist ein Signal, dass der Coaching-Wechsel Früchte trägt und Smiths Spiel wieder richtig stark ist. Ob diese Umstellung ihn nun konstant an die Spitze der Elite-Events katapultiert, bleibt abzuwarten, aber die Vorzeichen stehen gut.


