
Ein Ryder Cup-Regel-Offizieller soll die Nase so voll gehabt haben, dass er nie wieder bei dem Elite-Duell antreten will – der Grund: massive verbale Attacken von US-Kapitän Keegan Bradley während des Ryder Cup 2026. Diese Story schlägt ein wie ein Blitz in den Golfkosmos und wirft ein düsteres Licht auf die internen Spannungen, die sich hinter den Kulissen eines der prestigeträchtigsten Events abspielen können.
Mitten im brisanten Singles-Match zwischen Cameron Young und Justin Rose, bei dem es um jede Annäherung ging, kam es zur Eskalation. Regel-Offizieller Jeff Kiddie, der die Lage um Roses Ball nahe einem Cart Path und einem Temporary Immovable Obstruction (TIO) klären musste, zog den Zorn des Kapitäns auf sich. Ein eigentlich banaler Re-Drop für Rose, der die Runde kurz verzögerte, brachte Bradley angeblich dreimal auf die Palme, inklusive kräftiger F-Bomben.
Dramatik auf dem Grün
PGA-Professional Chandler Withington packte die Story aus: Bradley soll Kiddie immer wieder verbal angegriffen haben, weil er befürchtete, der Offizielle würde die Aufholjagd der Amerikaner ruinieren. Von einem „f*ing up“ der US-Chancen war die Rede. Ein echter Hieb, der die ohnehin schon brenzlige Atmosphäre noch weiter anheizte, während die US-Boys alles gaben, um die Wende einzuleiten.
Konsequenzen und Spekulationen
Diese Anschuldigungen sind hart, doch weder Bradley selbst noch Kiddie haben sich dazu geäußert, und eine offizielle Bestätigung der Ryder Cup-Organisationen steht noch aus. Es ist Chandler Withingtons Version der Ereignisse, die Jeff Kiddie angeblich dazu bewogen hat, dem Ryder Cup als Offizieller für immer den Rücken zu kehren. Was bleibt, ist die Frage, wie viel Druck hinter den Kulissen wirklich auf den Akteuren lastet und welche Folgen solche Ausraster für die Zukunft des Team-Events haben.


