
Merion Golf Club sichert sich als vierte U.S. Open Anchor Site seinen Platz in den Geschichtsbüchern und im Major-Kalender. Die USGA hat dem historischen Club in Ardmore, Pennsylvania, eine feste Rolle in der Meisterschaftsrotation auf Jahrzehnte hinaus garantiert. Damit reiht sich Merion in eine Riege absoluter Golf-Legenden ein.
An der Seite von Pinehurst, Oakmont und Pebble Beach bildet Merion nun das ultimative Quartett der U.S. Open Anchor Sites. Dieses Bündnis ist ein echtes Statement: Bis 2050 sind unglaubliche 22 U.S. Open und U.S. Women’s Open Championships an diesen vier Top-Locations geplant. Die USGA setzt auf langfristige Partnerschaften, um die Infrastruktur, Community-Beziehungen und das Spielerlebnis nachhaltig zu stärken. Merion, 1896 gegründet und fünfmaliger Gastgeber der U.S. Open (zuletzt 2013), hat insgesamt schon 20 USGA-Meisterschaften ausgetragen. Erst kürzlich, beim U.S. Amateur 2026, holte sich Englands Jack Whaley den Titel gegen Jay Leng Jr. – vor Rekordkulisse, versteht sich.
Die Zukunft ist fest gebucht
Die kommenden Jahre sind für Merion bereits richtig stark gebucht. Der Club ist für die U.S. Open 2030, 2040 und 2050 gesetzt. Und auch die Ladies kommen auf ihre Kosten: Die U.S. Women’s Open schlagen hier 2034 und 2046 auf. Diese Planung ist keine Notlösung, sondern ein strategischer Move, um Merions Status auf ewig zu zementieren.
Ein Platz mit Seele
Merions East Course, entworfen von Hugh Wilson, ist eben mehr als nur ein Parcours. Er hat Charakter und eine unvergleichliche Historie, die Major-Turniere jedes Mal besonders fühlen lassen. Wer die berühmt-berüchtigten Weidenkörbe über den Fahnen nicht kennt, hat Golf nicht verstanden. Diese neue, formelle Langzeitbeziehung mit der USGA macht zusätzliche U.S. Opens über die jetzt schon feststehenden Termine hinaus sogar noch wahrscheinlicher. Der Deal läuft, und wir können uns auf epische Golfmomente freuen.


