
Ryan Fox hat den Code geknackt: Seine blitzschnelle Pre-Shot-Routine zeigt, dass die Entscheidung VOR dem Schlag fällt – und dann geht’s ab aufs Grün, ohne Wenn und Aber. Wer schneller spielen will, ohne in Hektik zu verfallen, sollte sich diesen Move genau ansehen, denn der Neuseeländer bewies kürzlich bei der BMW PGA Championship in Wentworth, wie man unter höchstem Druck abliefert, ohne einen Hauch von Zaudern.
Das Geheimnis ist eigentlich gar keins: frühzeitig festlegen. Bevor Fox überhaupt zum Ball geht, stehen Schlägerwahl, Ziel und die gewünschte Flugkurve fest. Diese unmissverständliche Klarheit macht seine Abläufe so kompakt. Keine Zeit für die berühmte Grübel-Schleife, die schon so manche Hammer-Runde versaut hat.
Der Rhythmus-Master
Einige Golfer denken, schnell sei gleichbedeutend mit hastig. Fox zeigt das Gegenteil. Seine Routine ist rhythmisch, nicht überstürzt. Jeder Schritt, jede Bewegung ist einstudiert und immer gleich. Das schafft eine Sicherheit, die man selbst dann braucht, wenn Rory McIlroy direkt danebensteht und man sich im Getümmel eines Top-Turniers befindet. Ein kurzer, fester Trigger, sei es ein letzter Blick oder ein Atemzug, ist das Startsignal für den perfekten Abschlag.
Konsequenz zahlt sich aus
Dieses Commitment zahlte sich aus: Fox war bei der BMW PGA Championship 2026 in Wentworth nach drei Runden noch mitten im Rennen. Mit einer soliden 70 und einem Birdie am Par-5 18. Grün hielt er sich bei starken 10-under par auf dem geteilten 11. Platz am Start. Ein Beweis, dass diese zackige Routine nicht nur für den Durchschnitts-Golfer taugt, sondern auch auf den Elite-Kursen der Welt richtig stark performt.


