
Der Merion Golf Club mausert sich zum Dauerbrenner auf der Tour: Er ist jetzt der vierte Ankerplatz der USGA für die größten Meisterschaften und liefert damit ein klares Statement für die Zukunft des Golfsports. Dieser Schritt katapultiert Merion, die legendäre Anlage in Ardmore, Pennsylvania, in eine Liga mit absoluten Golf-Heiligtümern wie Pebble Beach, Oakmont und Pinehurst.
Damit sichert sich der Club über Jahrzehnte hinweg eine zentrale Rolle im Turnierkalender der USGA und garantiert den Fans packende Duelle auf historischem Grün. Die USGA investiert damit in die Beständigkeit und das Prestige ihrer nationalen Meisterschaften.
Ein Kalender voller Highlights
Die Termine stehen fest und lassen Golfer-Herzen höherschlagen: Merion wird in den Jahren 2030, 2040 und 2050 die U.S. Open der Männer ausrichten. Und auch die U.S. Women’s Open finden hier ein Zuhause, nämlich 2034 und 2046. Kein Wunder, denn dieser Platz hat einfach den Major-Vibe – 20 USGA-Meisterschaften gingen hier bereits über die Bühne. Wer erinnert sich nicht an Justin Rose, der sich 2013 genau hier seinen ersten und bisher einzigen Major-Titel holte, oder an Bobby Jones’ historischen Grand Slam 1930?
Zukunft gesichert, Dramen vorprogrammiert
Das Ankerplatz-Konzept, das die USGA 2020 aus der Taufe hob, ist nichts weniger als ein Geniestreich. Es geht darum, langfristige Partnerschaften zu schmieden und den ikonischsten Plätzen der USA eine verlässliche Position im Golf-Kosmos zu geben. Für Merion bedeutet das: Vorbei sind die langen Pausen zwischen den Major-Events. Die Geschichte des Clubs, seine einzigartige Architektur und das unbestreitbare Championship-Pedigree waren ausschlaggebend für die Entscheidung, die Merion für die nächsten 25 Jahre fest im USGA-Kalender verankert. Das läuft richtig stark für die Golf-Fans.



