
Der Bann hält an: Rory McIlroy hat sich auch bei der PGA Championship 2026 nicht seinen siebten Major-Titel holen können und musste zusehen, wie Aaron Rai den Pott abräumte. Fünf Schläge trennten den 37-Jährigen am Ende vom Sieger auf dem Grün des Aronimink Golf Clubs bei Philadelphia. Dabei sah es nach einer schwachen 74er-Auftaktrunde zwischenzeitlich richtig gut aus für den Nordiren.
Mit nur drei Schlägen Rückstand ging McIlroy in die finale Runde, bereit für eine seiner berüchtigten Sonntags-Attacken. Seine 1-unter 69 war alles andere als schlecht, aber die ganz großen Moves blieben aus. Er selbst gab später zu, sich "eine Chance erarbeitet" zu haben, doch am Ende habe es an "drei Löchern" gelegen, wo er die entscheidenden Birdie-Puts liegen ließ und die beiden Par Fives nicht optimal nutzte.
Der Weg nach Shinnecock
Solche Majors brauchen Erfahrung, ein knackiges Kurzspiel und Nerven aus Stahl – das weiß McIlroy nur zu gut. Für den siebten Major-Titel, mit dem er Golf-Legende Nick Faldo hinter sich lassen würde, reicht es im Moment einfach nicht. Doch Resignation? Fehlanzeige! Schon jetzt ist der Fokus klar auf die US Open im kommenden Monat gerichtet.
Nächster Stop: US Open
Shinnecock Hills ist die nächste Station auf Rorys Jagd nach der Major-Krone. Der Traum vom Calendar Grand Slam, den manche schon kurz aufblitzen sahen, schmetterte er selbst als "unwahrscheinlich" ab. Aber die Sehnsucht nach Major Nummer sieben ist greifbar. Und wir sind uns sicher: Wenn jemand mit einem Opening von 74 noch ins Contention-Geschehen zurückkommt, dann ist er auch in Shinnecock am Start und richtig motiviert.


