
Der Korean Golf Club taumelt, doch diese Woche könnte die Wende bringen – ausgerechnet in der Heimat. Frischer Wind, Neustart, oder einfach die Umarmung der Heimat-Fans, die sie dringend brauchen: Der Korean Golf Club kehrt diese Woche zur LIV Golf Korea zurück und hofft auf den Turnaround. Im Asiad Country Club, auf heimischem Grün, soll der Knoten platzen.
Reload in Busan
Seit dem Rebranding in der Offseason fiebern Captain Byeong Hun An und seine Crew auf diesen Moment hin. Aus Iron Heads GC wurde Korean Golf Club, ein weißer Tiger brüllt jetzt als Logo, und mit An selbst, Minkyu Kim sowie Younghan Song sind frische, koreanische Gesichter am Start. Eine Generalüberholung, die viel versprach.
Voller Tatendrang startete man in die Saison 2026, und zwei achte Plätze in der 13er-Liga – in Riad und Adelaide – ließen aufhorchen. Doch dann kam der Absturz: Vier letzte Plätze und ein einsamer elfter Rang in Mexiko-Stadt in den letzten fünf Events. Der Club ist aktuell das Schlusslicht der Saisonwertung.
Rookie-Status als Ausrede?
„Unsere Saison war bisher echt schwierig, hoffentlich wird das hier der Turning Point“, so Captain An. Sein neunter Platz beim LIV-Debüt in Riad ist bisher das einzige Top-10-Resultat für die Jungs in 2026. „Ich habe mich persönlich auch etwas schwergetan, aber am Ende sind wir alle noch Rookies bei LIV Golf. Wir wollen diese Woche nutzen, um das Momentum zu drehen und in die restlichen Events mitzunehmen.“ Die Mission: Nicht nur die Fahne hochhalten, sondern endlich wieder richtig stark spielen.


