
Was für ein Brett, das die LIV Golf Andalucia 2026 uns um die Ohren haut! Real Club Valderrama zeigte der versammelten LIV Golf-Elite direkt, wo der Hammer hängt. Böige, drehende Winde machten aus dem ohnehin schon knackigen Par 71 ein echtes Monster und bescherten dem Feld mit durchschnittlich 72.51 die härteste erste Runde der gesamten LIV Golf Saison 2026. Selbst in der Liga-Geschichte war es erst die sechsthärteste Eröffnungsrunde.
An der Spitze teilen sich Tyrrell Hatton (Legion XIII) und Scott Vincent (HyFlyers GC) nach einer richtig starken 4-under 67 die Führung. Thomas Detry folgt mit einem Schlag Rückstand auf Rang drei. Für Hatton ist die Runde aber noch aus einem anderen Grund besonders: Nach der Geburt seines ersten Kindes, wegen der er letzte Woche in Korea fehlte, liefert der frischgebackene Vater einen echten Traumstart ab. Er legte eine beeindruckende 33 auf den ersten neun Löchern hin, lochte Birdies auf der 1, 3, 6, 12 und 17 – nur ein einziger Bogey schlich sich ein.
Rahm unter Druck
Selbst der heimische Held Jon Rahm bekam zu spüren, dass Valderrama keine Namen kennt. Der Spanier, Hattons Teamkollege, machte zwar Birdies auf der 2 und 5, gab diese aber umgehend mit Bogeys auf der 6 und 11 wieder ab. Ein 2-over zum Auftakt vor dem heimischen Publikum – da muss mehr kommen.
Wind dreht das Blatt
Die Vorhersage für Freitag meldet einen Winddreher, der das Feld quasi vor einen komplett anderen Golfplatz stellt. Rahm braucht definitiv eine Wende, um noch in den Kampf um den Sieg einzugreifen. Aber wenn jemand so ein Comeback draufhat, dann er. Das verspricht Dramatik pur auf dem Grün!


