
Ein Schlag nach dem anderen, zack, zack, zack – kürzlich hat ein Test gezeigt, dass Club Pros in Sachen Pace of Play so manchem Tour-Star locker den Wind aus den Segeln nehmen. Die Ergebnisse einer Untersuchung, die 100 Abschläge von Profigolfern bei einem PGA/Club Pro Event im Sand Moor Golf Club unter die Lupe nahm, sind ein echter Augenöffner. Hier wurde gnadenlos auf die Uhr geschaut, und das Fazit ist eindeutig: Effizienz läuft.
Wer braucht lange Routinen?
Während auf den großen Touren immer wieder über Trödler und Ewigkeits-Routinen gemeckert wird, zeigen die Jungs von der Basis, wie es richtig geht. Jeder Schwung, jede Entscheidung – alles richtig stark und ohne unnötiges Geplänkel. Der Observer, der die 100 Golf Shots akribisch getimed hat, belegt Schwarz auf Weiß: Die Club Pros haben eine Routine, die manchen sogenannten Elite-Spieler alt aussehen lässt.
Schneller ist nicht schlechter
Dieses Experiment ist mehr als nur eine nette Anekdote; es ist ein Kommentar zur gesamten Golfkultur in Sachen Spieltempo. Es beweist, dass blitzschnelle, entschlossene Routinen keinen Einfluss auf die Qualität des Spiels haben müssen – im Gegenteil. Die Club Pros, die sonst eher im Hintergrund wirken, sind hier am Start und liefern eine Lehrstunde für alle, die das Spiel gerne in Zeitlupe genießen.
Die Diskussion über die Pace of Play ist ein Dauerbrenner im Golfsport, aber diese Aktion im Sand Moor Golf Club könnte ein wichtiges Statement gesetzt haben. Vielleicht müssen die Big Player auf der Tour einfach mal öfter bei ihren Kollegen an der Basis spicken, wie man eine Hammer-Runde aufs Gruen zaubert, ohne dabei Stunden zu vertrödeln.


