
Anthony Kim betritt diese Woche in Korea nicht nur das Grün, er tritt auch für seine Tochter und seine Wurzeln an – mit einem Momentum, das die Golfwelt elektrisiert. Der Star der 4Aces GC nimmt sich bei LIV Golf Korea 2026 die Zeit, über seine koreanischen Wurzeln nachzudenken und seiner Tochter diese Herkunft näherzubringen.
Das Timing könnte kaum besser sein: Frisch vom zweitbesten LIV Golf-Resultat seiner Comeback-Saison ist er am Start. Vor zwei Wochen bei LIV Golf Virginia feuerte AK eine bogey-freie 10-under 62 im Finale raus – seine beste Runde relativ zum Par seit 12 1/2 Jahren Abstinenz. Diese Hammer-Runde war der Zündfunke für 4Aces GC, die sich damit in ein Team-Playoff kämpften und am Ende den Sieg holten.
Der Sprung in die Top 200
Diese Leistung war nicht irgendeine: Mit 8.38 Strokes Gained aufs Feld war es die zehntbeste Strokes Gained Runde der LIV Golf Geschichte. Noch vor anderthalb Jahren dümpelte Kim auf Platz 2.289 im Official World Golf Ranking vor sich hin, der Start seines Comebacks war zäh. Virginia hat ihn katapultiert, wohin kaum jemand so schnell mit ihm gerechnet hätte: erstmals seit 2012 wieder unter die Top 200 der Welt. Das läuft richtig stark.
Swagger-Offensive
Seine Reaktion auf diesen Erfolg? Typisch Kim. „Es ist mir scheißegal, was irgendjemand über mich denkt“, blaffte er. Sein Comeback wird vor allem durch diesen unnachahmlichen Swagger befeuert – eine Waffe, die auf dem Grün nur wenige so tragen wie er.


