
Cadillac Championship: Young zittert, dann rockt er – mit Stotterstart zum Mega-Vorsprung!
Was für ein Samstag bei der PGA Cadillac Championship! Cameron Young, die aktuelle Nummer vier der Welt, hat auf dem legendären Blue Monster Course in Florida mal wieder gezeigt, warum er zu den Top-Spielern gehört. Auch wenn der Start holprig war, hat sich der 28-jährige Amerikaner am Ende einen satten Sechs-Schläge-Vorsprung für die Finalrunde am Sonntag gesichert. Da ging es richtig zur Sache!
Young legte am Samstag eine 70er-Runde (zwei unter Par) hin und liegt damit bei beeindruckenden 15 unter Par (201 Schläge) nach 54 Löchern. Keine Frage, das ist richtig stark!
Doch der Weg dorthin war kein Spaziergang, wie Young selbst zugab: "Es war ziemlich schwierig, einen Rhythmus zu finden. Der Wind und seine Richtung waren extrem tricky. Auf jedem Loch hatten wir ordentlich Seitenwind." Für ihn ging es darum, "das alles zu managen und sich so viele Chancen wie möglich zu erspielen." Authentisch, wie wir ihn kennen.
Die Verfolgergruppe: Scheffler lauert, aber der Abstand ist da
Während Young seinen Vorsprung ausbaute, kämpfte die Konkurrenz um die besten Startpositionen für Sonntag. Die Nummer eins der Welt, Scottie Scheffler, knallte eine 69er-Runde raus und schnappte sich damit gemeinsam mit dem Südkoreaner Kim Si-woo und Norwegens Kristoffer Reitan den geteilten zweiten Platz bei 207 Schlägen. Dahinter lauern die Amerikaner Ben Griffin und Matt McCarty sowie der Kanadier Nick Taylor, die sich mit 208 Schlägen den fünften Rang teilen.
Das Wetter spielt übrigens auch noch verrückt! Für Sonntagnachmittag sind stürmische Bedingungen angesagt. Die Orga hat reagiert und die Finalrunde vorgezogen: Die Flights starten morgens in Dreiergruppen vom ersten und zehnten Abschlag.
Cameron Young nimmt's sportlich: "Heute war eine gute Generalprobe dafür, wie es morgen wird. Ich bin sicher, es wird nicht so einfach, wie ich es mir wünsche. Das Wetter wird wohl nicht toll. Es wird ein Kampf von Anfang an, und ich werde versuchen, so zu spielen, wie ich es heute größtenteils getan habe – den Ball vor mir halten und ein paar Putts versenken."
Youngs Achterbahnfahrt: Vom Wasserhindernis zum Mega-Vorsprung
Der Mann hat einen Lauf! Young, der am kommenden Donnerstag 29 wird, holte sich im März 2026 die Players Championship und teilte sich letzten Monat, im April 2026, den dritten Platz beim Masters. Der 28-Jährige ist also richtig stark drauf!
Doch der Samstag startete für ihn alles andere als souverän. Mit einem Fünf-Schläge-Vorsprung gestartet, landete sein zweiter Schlag auf dem Par-5-Auftaktloch direkt im Wasser – Bogey! Nick Taylor nutzte die Gunst der Stunde, lochte einen Birdie-Putt aus sechs Fuß und verkürzte auf drei Schläge Rückstand.
"Es war nicht mein bester Schlag", gab Young unumwunden zu. "Mit einem guten Bounce wäre er nicht im Wasser gelandet. Bei einem durchschnittlichen Bounce wäre er zumindest nah dran gewesen. Ich hatte einfach Pech. Aber ich kann mich nicht darüber ärgern, Driver und 6er-Eisen in die Mitte des Grüns auf der Eins zu hauen. Dieser Platz ist schwierig und macht solche Sachen mit dir. Das war eine gute Erinnerung, dass der Tag nicht einfach werden würde und gab den Ton für den Rest des Tages an – es ging darum, sich durchzubeißen und das Beste aus den Gelegenheiten zu machen, die man bekommt."
Aber Young wäre nicht Young, wenn er sich unterkriegen ließe. Er konterte mit einem Birdie-Putt aus knapp 20 Fuß auf der Fünf und zauberte dann einen 32-Fuß-Chip-in aus dem linken Rough für ein Birdie auf der Sieben! Plötzlich stand er bei 14 unter Par und hatte wieder vier Schläge Vorsprung. Als dann auch noch Taylor auf der Sieben mit einem Doppel-Bogey strauchelte, wuchs Youngs Führung auf fünf Schläge vor Kristoffer Reitan und Matt McCarty an.
Die Achterbahnfahrt ging weiter: Birdie-Putt aus 17 Fuß auf der 11, aber dann verpasste er einen Sechs-Fuß-Birdie-Putt auf dem Par-5-Loch 12 und fand sich nach dem Abschlag auf dem Par-3-Loch 13 im Bunker wieder – Bogey! Aber er schlug zurück! Birdie-Putt aus knapp 19 Fuß auf dem Par-3-Loch 15, dann souverän mit Par-Runden ins Clubhaus, inklusive eines Acht-Fuß-Putts zum Par-Save auf der 18. Was für eine Nervenstärke!
Scheffler: Putter muss glühen!
Scottie Scheffler, der viermalige Major-Sieger, zeigte ebenfalls sein Können. Sein Approach auf der 18 landete nur Zentimeter vom Loch entfernt – einfacher Tap-in und damit der Platz in der letzten Gruppe am Sonntag gesichert.
"Es war definitiv windiger da draußen", analysierte Scheffler. "Die Grüns waren nicht so fest, wie ich erwartet hatte, aber die Fairways sind es, und es gibt viele Seitenwinde, da ist es schwer, die Fairways zu halten. Es war definitiv ein herausfordernder Tag, um viele Birdies zu machen, aber ich hatte ein paar Chancen und konnte ein paar nutzen. Die Grüns waren diese Woche ziemlich tricky. Ich muss mir einfach weiter Chancen erarbeiten, den Putter heißlaufen lassen und schauen, was passiert."
Das Finale der PGA Cadillac Championship verspricht also Hochspannung! Drücken wir die Daumen für eine weitere Hammer-Runde!


