
Der drohende Hurrikan Isaias wirbelt den Spielplan der Constellation Furyk & Friends in Florida komplett durcheinander und zwingt die PGA Tour Champions zu einer drastischen Maßnahme: Das Finale am Sonntag wird um dreieinhalb Stunden vorverlegt! Statt des geplanten Abschlags um 11:30 Uhr ET (17:30 Uhr MESZ) geht es schon um 8 Uhr morgens ET (14 Uhr MESZ) auf beiden Seiten des Hammock Beach Ocean Course los, um dem Sturm zuvorzukommen. Die Tore öffnen bereits um 7:30 Uhr ET (13:30 Uhr MESZ).
Das ist ein echter Kracher für die Golfer, die sich plötzlich auf einen ganz anderen Rhythmus einstellen müssen. Das Turnier ist als 54-Loch-Event angesetzt, und die Offiziellen wollen unbedingt sicherstellen, dass die letzte Runde über die Bühne geht, bevor das schlimmste Wetter hereinbricht.
Kampf gegen die Elemente
Die Bedingungen auf dem Grün waren ohnehin schon herausfordernd. Nach den massiven Regenfällen der letzten Tage war der Platz weichgespült, weshalb „Lift, Clean and Place“ auf den Fairways galt. Dazu kam, dass die Tee-Marker nach vorne geschoben wurden, um den Kurs zu verkürzen – ein klares Zeichen, dass hier niemand mit halber Kraft spielte. Es geht nicht nur um den Sieg, sondern auch darum, dem Wetter ein Schnippchen zu schlagen.
Wer holt den Pott?
Australiens Mathew Goggin liegt mit einem Schlag Vorsprung richtig stark in Führung, nachdem er mit einer Hammer-Runde von 10 unter Par (62 Schläge) einen Turnierrekord aufgestellt hat. Rod Pampling lauert direkt dahinter, während Vaught Taylor und Michael Wright mit drei Schlägen Rückstand ebenfalls noch am Start sind und auf ihre Chance warten. Goggin, der sich erst über ein Open Qualifier ins Feld gespielt hat, steht kurz davor, seinen ersten PGA Tour Champions Titel zu holen – ein echtes Golf-Märchen könnte sich hier anbahnen.



