
Seamus Power hat die Ryder Cup-Fahne noch lange nicht gestrichen, im Gegenteil: Nach einer zermürbenden Verletzungspause liebäugelt der Ire mit einem unwahrscheinlichen Comeback im Team Europa 2027. Nachdem er sich kürzlich bei der Bermuda Championship den zweiten Platz im Playoff geschnappt hat, steht die PGA Tour Card für die Saison 2027 fest. Das ist nicht nur ein Comeback, das ist ein Statement für den 39-jährigen Iren, der nach einer echten Leidenszeit wieder richtig im Flow ist.
Seine Leidensgeschichte startete bereits Anfang 2023: Eine fiese Mischung aus Problemen an Hüfte und unterem Rücken legte ihn lahm. Da war mehr als nur der Schwung angezählt; Power sah seine Karriere am seidenen Faden hängen und musste um seinen Traum bangen.
Zurück aus dem Tal: Powers Comeback
Doch jetzt läuft es wieder. Seine einst schwächere Driving Distance ist zurück, und er selbst sagt, er sei ein besserer Golfer als zu seiner Top-Form 2022, als er mal die 28 der Welt knackte. Ein starker neunter Platz bei der PGA Championship 2022 und der jüngste Runner-up bei der Bermuda Championship sind richtig starke Zeichen, dass Power noch lange nicht zum alten Eisen gehört.
Ryder Cup 2027: Mehr als nur ein Wunschtraum?
Und ja, er hat ein Auge auf den Ryder Cup 2027 im Adare Manor geworfen. Power weiß, dass es ein langer Weg ist – das Ergebnis auf Bermuda ist eher ein erster Funke als ein loderndes Feuer für eine Team-Nominierung. Doch die Ambition, für Europa am Abschlag zu stehen, treibt ihn an. Er will alles geben, solange er das Gefühl hat, diesen Traum noch erreichen zu können. Was für eine Story das wäre!


