
Ryan Fox fordert von der PGA Tour nichts Geringeres als eine Revolution: Eine deutlich aufgewertete internationale Turnierreihe, die sich nicht länger nur auf Nordamerika konzentriert. Gerade Regionen wie Asien und Australasien bieten gigantisches Potenzial – sowohl was das Interesse der Fans als auch den kommerziellen Faktor angeht, so Fox vor der dieswöchigen DP World India Championship in Neu-Delhi.
Der Neuseeländer ist zwar ein Traditionalist, für den die vier Majors das Nonplusultra sind, aber er sieht klare Chancen für Events knapp unter diesem Kaliber. Die Australian Open zeigt bereits, wie sich ein Turnier auf diesem Weg richtig stark entwickeln kann.
Globaler Anreiz statt Reisestress
Fox ist überzeugt: Wenn die PGA Tour wirklich einen globalen Fußabdruck will, muss sie das Reiseverhalten ihrer Stars ändern. Sein Ansatz? Mehr Prestige. Wird ein internationales Turnier bedeutend und erfolgreich, kommen die US-basierte Spieler nicht wegen Antrittsgeldern, sondern weil sie dabei sein wollen. Ein prestigeträchtiger Titel in einer aufstrebenden Golf-Region? Das läuft. Asien könnte dabei sogar mehr als nur ein solches Premium-Event stemmen, angesichts der starken Märkte dort.
2028 wird entscheidend
Das Timing für diese Forderung ist nicht zufällig. Ab 2028 soll der Herbst-Kalender der PGA Tour neu aufgestellt werden – eine historische Chance für wirklich bedeutungsvolle internationale Stopps. Die DP World India Championship ist ein aktueller Gradmesser für dieses Konzept. Die große Frage bleibt: Holen sich die Verantwortlichen der PGA Tour diese Steilvorlage von Ryan Fox und liefern ab? Die Golf-Welt schaut gespannt auf den nächsten Abschlag.


