
Thomas Pieters, einst millionenschwerer LIV-Golfer und Teamkollege von Dustin Johnson, soll 2027 die glorreiche Rückkehr zur DP World Tour planen. Das ist der Hammer, der gerade die Golf-Welt elektrisiert, auch wenn die Tinte auf dem Vertrag noch nicht trocken ist. Der Belgier, 34 Lenze jung, will offenbar raus aus dem LIV-Zirkus und lieber wieder Vollzeit auf dem europäischen Grün abschlagen.
Die Millionen, die 4Aces und der Kurswechsel
Pieters wechselte im Februar 2023 für kolportierte 10 Millionen Dollar zu LIV Golf, spielte zunächst für Bubba Watsons RangeGoats, bevor er bei Dustin Johnsons 4Aces GC anheuerte. Doch die Pläne für ein „LIV 2.0“ scheinen ihn kaltzulassen; er sieht seine Zukunft klar auf der DP World Tour. Dort ticken die Uhren ab 2027 anders: Dann heißt es "ganz oder gar nicht" – entweder DP World Tour oder LIV, beides geht nicht mehr.
LIV in der Schwebe, die Stars am Scheideweg
Pieters ist nicht der Einzige, der über einen Absprung nachdenkt. Jon Rahm und David Puig haben den Abschied bereits hinter sich, und auch Abraham Ancer sowie Adrian Meronk werden heiß gehandelt. Der Kontext? LIVs Neustrukturierung nach Chapter 11. Ein US-Insolvenzgericht hat die Verträge von 19 Spielern, darunter auch Superstar Dustin Johnson, kassiert – das schafft freie Bahn für neue Deals, bedeutet aber nicht Johnsons automatischen Abgang. LIV muss bis Ende Oktober 2026 genügend Spieler-Commits sammeln, sonst wackelt der ganze Laden.
Für Pieters könnte die DP World Tour das Ticket zurück zu alter Stärke sein. Die Spekulationen kochen hoch, während LIV fieberhaft um seine Zukunft kämpft. Bis zum 16. November muss Pieters seine DP World Tour-Mitgliedschaft anmelden – eine Deadline, die über seine Karriere ab 2027 entscheidet.


