
Eine Milliarde Dollar extra für die US-Golf-Industrie – diese Ansage der PGA Tour sorgt gerade für mächtig Wirbel. Tour-CEO Brian Rolapp unterstützt nämlich öffentlich den „Sunshine Protection Act“ von Ex-Präsident Donald Trump, ein Gesetz, das die Sommerzeit dauerhaft machen soll. Wenn dieser Plan aufgeht, könnten nicht nur Golfer länger auf dem Grün stehen, sondern auch die Kassen klingeln.
Konkret geht es darum, die Uhren nicht mehr zweimal im Jahr umzustellen und die verlängerten Abende auch im Herbst und Winter zu behalten. Rolapp zitiert Schätzungen, die von 23 Millionen zusätzlichen Runden pro Jahr und etwa einer Milliarde Dollar neuem jährlichem Direkterlös für die gesamte US-Golfbranche ausgehen. Ein ordentlicher Batzen Geld, der das Spiel auf ein neues Level heben könnte.
Lange Tage, mehr Kohle?
Die Idee dahinter ist clever: Mehr Tageslicht am Nachmittag bedeutet nicht nur längere Spielzeiten für die Courses, sondern auch mehr Flexibilität für die TV-Sender. Wer möchte nicht packende Schlusslöcher bei bestem natürlichen Licht sehen, anstatt auf künstliche Flutlicht-Spektakel angewiesen zu sein? Der Vorschlag passed den U.S. House of Representatives im Juli 2026 mit 308 zu 117 Stimmen und wartet nun auf den Senat.
Trumps Einfluss auf den Drive
Dass Trump selbst die Unterstützungsbriefe von Rolapp auf Truth Social publik gemacht hat, zeigt, wie politisch das Ganze ist. Derzeit liegt der Ball im Senat. Eines ist klar: Die in Aussicht gestellte Milliarde Dollar ist eine Branchenprognose und kein garantierter Cashflow. Doch die Vorstellung, dass wir künftig länger den Flights nachschauen können und die Branche obendrauf noch richtig stark wächst, ist schon eine Hammer-Runde wert.
Reaktionen auf X
What? + In a letter to President Trump, PGA Tour CEO Brian Rolapp voiced his support for the Sunshine Protection Act, a bill currently stalled in the Senate that would create permanent Daylight Saving Time. Why? It would allow golfers to play an hour later, expanding access "at
Auf X weiterlesen

